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Fallen Arise - Enigma

Fallen Arise - Enigma
Stil: Symphonic Metal
VÖ: 10. April 2020
Zeit: 46:42
Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Homepage: www.fallenariseofficial.com

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Selber Name, andere Leute. Enigma ist der dritte Longplayer aus dem Hause Fallen Arise, und wenn man sich das Line-Up so sieht, hat Bandchef Gus Dibelas seit dem letzten Dreher Adeline (2015) die Band komplett neu besetzt. Dem Konsumenten mag dabei natürlich der Wechsel der Sängerin am ehesten auffallen. Fiona Creaby heißt die neue Dame am Mikro und besitz eine etwas höhere und vielleicht auch zartere Sangesstimme als Vorgängerin Spyla. Darüber hinaus hat sich rein musikalisch bei Fallen Arise nicht allzu viel geändert, auch wenn die Band selbst natürlich betont, dass man sich musikalisch nicht wiederholen möchte. Unterm Strich liefert Enigma aber doch das, was die Anhänger der Griechen bereits gewohnt waren, nämlich Female Fronted Symphonic Metal mit wiederkehrendem Pop-Appeal. Gerade neue Wege werden dabei im Grunde nicht beschritten, sprich: man hält sich an die Etikette. Also schöne Melodien, liebliche Refrains, viel Synthesizer-Einsatz und natürlich darf auch der Typ nicht fehlen, der als Kontrastprogramm zur melodischen Frauenstimme hier und dort ein paar Zeilen gar böse ins Mikro growlt.

Wo nach eher unbedeutendem Intro der Titeltrack "Enigma" dezent theatralisch, poplastig im Refrain, ansonsten aber eher zurückhaltend auftritt, verfügt das folgende "Reborn" über einige schärfer geschliffene Riffs und ist dank zugehörigem Musikvideo erster Repräsentant des Albums im Internet. Mit "Forsaken" steht dann an dritter Stelle die erste liebreizende Powerballade am Start und schon an dieser Stelle lässt sich attestieren, dass Fallen Arise alles in allem ihre Sache sehr ordentlich machen. Wirkliche Aussetzer wird man während der guten Dreiviertelstunde Spielzeit nicht finden, echte Gassenhauer sind andererseits aber ebenso rar gesät. Herzstück von Enigma ist da sicherlich die mit orchestralem Bombast am aufwendigsten gestrickte Nummer "Forever Winter", deren Leitthema sich schnell ins Langzeitgedächtnis schmeichelt. Auch die akustisch arrangierte Ballade "Horizon" verdient gesonderte Erwähnung, legt hier Fiona doch maximale Emotionen in ihre Stimme, während im Hintergrund zerbrechlich wirkende Melodien verzaubern. An das, was man aus der ersten Liga dieses Subgenres so gewohnt ist, wollen Fallen Arise am Ende aber dennoch nicht ganz heranreichen. Was bleibt ist ein gut gemachtes, vielleicht einen Tick zu artiges und zu glatt gebügeltes Album, welchem es womöglich gut getan hätte, mit dem einen oder anderen Klischee zu brechen.

Dagger

4 von 6 Punkten

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