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Pretty Maids - Undress Your Madness

Pretty Maids - Undress Your Madness
Stil: Melodic Metal
VÖ: 08. November 2019
Zeit: 43:19
Label: Frontiers Records
Homepage: www.prettymaids.dk
MySpace: www.myspace.com/pmaids

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Im Sog der New Wave Of British Heavy Metal und des amerikanischen Hair-Metals wurden die Pretty Maids Anfang der 1980er in Dänemark aus der Taufe gehoben. Wie es bei den meisten Rock- und Metalbands der alten Tage so der Fall ist, haben auch die Pretty Maids im Lauf der vergangenen knapp 40 Jahre sowohl gute als auch schlechte Zeiten durchlebt. Seit einigen Jahren läuft es für die Dänen wieder richtig gut. Gerade das letzte Album Kingmaker aus dem Jahr 2016 wurde von Fans und Fachpresse gelobt, was der Druck auf die Band, ein adäquates Werk nachzulegen, natürlich noch nach oben schraubte.

Um es kurz zu machen: die Pretty Maids werden mit Undress Your Madness den hohen Erwartungen sicherlich gerecht. Schon der epische Opener "Serpentine" mit seinen beschwörenden Chorpassagen reißt von der ersten Sekunde an mit und macht Lust auf mehr. Was folgt ist der für die Dänen typische Mix aus sanften Klängen und deftiger Kost. Den beiden Nummern "Firesoul Fly" und insbesondere "Shadowlands" wird wohl niemand ihre Airplay-Tauglichkeit absprechen. Selbst Fans von Bryan Adams und Bon Jovi dürften hier vor Freude in die Hände klatschen. Auch die Schmuse-Ballade "Will You Still Kiss Me (If I See You In Heaven)" zielt auf eine betagte Audienz und zeigt die Dänen von ihrer handzahmen Seite. Dem gegenüber stehen richtig kernige Metal-Kracher wie "Black Thunder", "Slavedriver" oder "If You Want Peace (Prepare For War)", zu denen man sich auch gut und gerne einen Moshpit beim nächsten Live-Konzert vorstellen könnte. Der Titeltrack "Undress Your Madness" findet die perfekte Balance zwischen brachialen Riffs und einem eingängigen Refrain, sodass man bei einer Blindverkostung wohl nicht daran glauben würde, dass hier ein paar ergraute Recken am Werkeln sind. Da können sich selbst Jungspunde noch eine Scheibe abschneiden! Was die Musiker auf Undress Your Madness an kompositorischer Leistung gebracht haben, wird von Produzent Jacob Hansen mit einem warmen und voluminösen Klang veredelt. Da kann man nur gratulieren. Nach annähernd 40 Jahren noch einmal ein so ein vielseitiges und gelungenes Album rauszuhauen ist nämlich alles andere als selbstverständlich!

Dagger

5 von 6 Punkten

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