9 Headbänga online
10.12.2022 Emil Bulls
11.12.2022 Serious Black
11.12.2022 Helloween
12.12.2022 Finntroll
13.12.2022 Billy Talent
15.12.2022 Molly Hatchet
Reviews (10364)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Pungent Stench

Interview:
69 Chambers

Live-Bericht:
Saxon

Video:
Accept
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Lance King kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Lance King - ReProgram

Lance King - ReProgram
Stil: Progressive Metal
VÖ: 29. März 2019
Zeit: 59:53
Label: Nightmare Records
Homepage: www.lancekingvox.com

buy, mail, print

Lance King, Eigentümer des US Plattenlabels Nightmare Records, verdient seine Brötchen nicht nur indem er Musiker fördert. Er macht auch selbst Musik und war in den letzten knapp dreißig Jahren in ganz unterschiedlichen Bands tätig. Zurzeit gilt seine musikalische Kreativität seinem selbstbenannten Soloprojekt, mit dem er nun den Nachfolger zum 2011er Werk A Moment In Chiros vorlegt. ReProgram heißt das gute Stück und so ganz solo war Herr King während dessen Aufnahmen natürlich nicht. Da gibt es eine ganze Reihe an Gastmusikern, die für ReProgram an den Instrumenten und beim Liederschreiben mitgewirkt haben. Das Resultat ist ein spannendes und vielschichtiges Metalalbum geworden, das sich allerdings nicht gleich beim ersten Hören erschließen lässt.

Das mag vor allem daran liegen, dass Strophen, Brücken und Soli zumeist ganz schön technisch und progressiv gestrickt sind. Zum Ausgleich darf man sich in den Refrains auf richtig tolle Melodien freuen, die Lance mit seiner ausdrucksstarken Stimme perfekt umsetzen kann. Dazu liefern flächige Synthesizer mal poppige, mal futuristische Atmosphären, welche die wissenschaftlich bis philosophisch angehauchten Texte transportieren. Zwar fällt der Qualitätslevel während der zweiten Albumhälfte vorübergehend etwas ab, was man allerdings alleine während der ersten sechs Song zu hören bekommt, kann absolut überzeugen. Freunde von Progressiv Metal, die Scheiben von Queensryche, Dream Theater oder Savatage ihr Eigen nennen, sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren. Ihnen seien der hypnotisierende Opener und Titeltrack, das teils ganz schön deftig eingespielte "Pointing Fingers" und die Parade-Prog-Nummer "Limitliess" als Anspieltipps gegeben. Zu "Limitless" findet sich übrigens auch ein Lyric-Video im Netz.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de