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Ashes Of Ares - Well Of Souls

Ashes Of Ares - Well Of Souls
Stil: Power Metal
VÖ: 09. November 2018
Zeit: 58:01
Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Homepage: www.facebook.com/AshesOfAres

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Möchte man böse sein, dann könnte man in den Raum stellen, dass das Debüt von Ashes Of Ares wohl die Erwartungen in Sachen Verkaufszahlen nicht ganz erfüllt hat, da nach diesem Album der Deal mit Nuclear Blast nicht verlängert wurde. Die Gründe können ja auch ganz andere sein, aber der Wechsel von Nuclear Blast zu Rock Of Angels kommt definitiv einem Label-technischen Downgrade gleich, was sich auf die Musik ja durchaus positiv auswirken kann.

Eines gleich vorweg: mit der Power-Ballade "Let All Despair" ist den beiden ehemaligen Iced Earth-Recken Matt Barlow und Freddie Vidales tatsächlich ein kleiner Hit gelungen, dessen stilistische Nähe zum ehemaligen Brötchengeber sich wohl nicht verleugnen lässt. "Melancholy" lässt grüßen! Als weitere Glanzpunkte auf Well Of Souls können die zweite und akustisch eingespielte Ballade "Soul Searcher", das flott und eingängig gezockte "Time Traveller" und die finale Coverversion von Chris Cornells "You Know My Name", dem Titeltrack zu James Bond - Casino Royale, benannt werden.
Der Opener "Consuming The Mana" und das folgende "The Alien" sind da vergleichsweise progressiv gestrickt - vielleicht ein Beitrag von Session- und Ex-Nevermore-Drummer Van Williams? Gerade "The Alien" hätte allerhand Potential, schwächelt jedoch im Refrain und genau hier liegt bei Ashes Of Ares auch der Hase im Pfeffer. Viele der Songs erwecken den Eindruck, dass die Musiker den letzten Schliff nicht ganz hinbekommen haben. Starke Ansätze findet man da zuhauf und Matt Barlow reißt mit seiner facettenreichen und charismatischen Stimme ohnehin vieles raus, aber so richtig zünden wollen beispielsweise das brachiale, fast schon thrashige "Sun Dragon" oder die erneut an Iced Earth erinnernden Nummern "In The Darkness" und "Spirit Of Man" irgendwie nicht. Dazu kommt ein völlig uninteressantes Intro und die beiden weitestgehend belanglos vor sich plätschernden Songs "Unworthy" und "Transcending". Als Enttäuschung entpuppt sich gerade letzterer, da er nicht liefern kann, was sein wirklich spannender Auftakt verspricht.

Wie gesagt, Matt Barlow reißt hier einiges raus. In Summe ist Well Of Souls aber doch ein sehr durchwachsenes Album geworden, dessen Stärken zwar sicherlich schwerer wiegen, dessen Schwächen aber auch nicht wegdiskutiert werden können.

Dagger

4 von 6 Punkten

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