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Konzert-Bericht

Suidakra, Equilibrium & Commander

Titanic City, München 01.08.2004

Nachdem ich Suidakra leider bislang immer verpasst habe, als sie hier in der Nähe waren, lies ich es mir diesmal nicht nehmen, mir diese geniale Band (meiner Meinung nach einer der unterbewertesten Bands in diesem unserem Lande) livehaftig anzutun. Als ich am Titanic City ankam, waren schon eine ganze Menge Leute da. Da ich recht knapp dran war mit der Zeit, ging's auch schon recht schnell runter, wo es bereits wohlig warm war.

Ich hatte gerade noch Zeit, mich getränketechnisch zu versorgen, da ging es auch schon mit Commander los. Also, ich muss schon sagen, selten einen Opener gesehen, der so eine geile Stimmung erzeugen konnte. Die drei Jungs und das Mädel wurden mit ihrem gelungenden Death Metal regelrecht gefeiert, und zwar von der ersten Note bis zum Schluß. Der Band hat es auch sichtlich genossen, bei fast schon subtropischen Temperaturen auf den Brettern zu stehen. Leider war der Sound nicht einwandfrei abgemischt, so dass die zweite Gitarre kaum zu hören war. Schade drum. Trotzdem gaben Commander in der guten halben Stunde Vollgas. Zwar war der Gesundheitszustand von Fronter Nick (g./v.) angeschlagen, aber mit "Roswell 47" gab es dennoch eine Zugabe. Vier Songs kann man sich übrigens unter www.commander-crew.de zum runterladen und jeder, der das nicht macht, verpasst was. Ehrlich. Beide Daumen hoch für Commander.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit Equilibrium weiter... es wurde ein wahrer Triumphzug!!! Die Band hat in ihrer kurzen Zeit des Bestehens einen Status erreicht (wohl gemerkt: OHNE Deal), den sich manche Band nur erträumen kann. Das Titanic City war zu diesem Zeitpunkt auch mehr als voll und unterstützte die Band nach allen Regeln der Kunst. Leider hatte Helge mit leichten Mikro-Problemen zu kämpfen, zum Teil hat man ihn GAR NICHT gehört, aber egal, hier wurde gebangt, was das Zeug hielt. So was nenne ich ein Heimspiel! Egal, ob bei den Songs ihres Demos (u.a. "Unter der Eiche", "Die Prophezeiung" oder das obligatorische "Met") oder bei der Dimmu Borgir Cover Version von "Raabjörn", die Menge tobte. Die mittlerweile schon tropischen Temperaturen machten dann doch die ein oder andere längere (Trink-)Pause erforderlich, denn auf der Bühne (und nicht nur dort) floss der Schweiß in Strömen. Mit "Nordheim" wurde dann dieser gelungene Gig nach gut 45 Minuten abgeschlossen. Da wollen wir mal hoffen, dass Equilibrium bald mit ihrem offiziellen Debut in den Läden steht.

Da stellte sich dann glatt die Frage: können Suidakra dieses Level halten? Die Antwort ist: Ja, sie konnten. Auch der Sound war auf einmal wie ausgewechselt, alles war klar zu verstehen. Die sympathischen Jungs hatten das Titanic City von Anfang an im Griff und ließen es nicht mehr los. Hier war es eigentlich egal, welcher Song gerade gespielt wurde, die Fans gingen mit. Dabei muss man schon den Hut ziehen, denn so was wie eine Setlist gab es für diesen Abend nicht. Es wurde angabegemäß gerade das gespielt, was einem einfiel bzw. was gerade eben angesagt wurde. Respekt. So kamen denn auch Songs wie z.B. "Wartunes", "Darkane Times", "Dragonbreed" oder "A Vision's Demise" aus den Boxen geschossen. Mit zunehmender Dauer des Konzerts forderte jedoch die Hitze immer mehr Tribut, so wurden die Pausen zwischen den Songs etwas länger und der Raum vor der Bühne etwas lichter. Aber bei diesen Temperaturen kann man da keinem einen Vorwurf machen. Doch trotz dieser subtropischen Temperaturen überzeugten Suidakra mit tightem Spiel und optimaler gesanglicher Leistung! Je später der Abend wurde, desto tiefer wurden auch die Einblicke in die bandinternen Sexualpraktiken. So wissen wir nun, wer den dominanten Part übernimmt. ;-))) Genial war auch die Crowdsurfing-Einlage vom Gitarristen (neues Mitglied mit kurzen Haaren), der mal eben sämtliche vor der Bühne Versammelten zu einem Pulk aufforderte, damit er surfen konnte und dabei fast die Glitzerkugel von der Decke riß. Nach einer guten Stunde war dann vorerst Schluß. Die Band kam aber noch für vier Zugaben auf die Bühne, bevor sich Arkadius über die Rosette seines Gitarristen hermachen wollte. Ein rundum gelungenes Konzert.

Setlist Equilibrium:
Nach dem Winter
Unter der Eiche
Die Prophezeiung
Hawaii Mosh
Met
Raapjörn
Mosh
Nordheim

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