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Konzert-Bericht

BRDigung & SpitFire

Spectrum, Augsburg 25.09.2014

Mein letzter Besuch im Spektrum zu Augsburg ist schon eine ganze Weile her und irgendwie hatte ich die Location auch anders in Erinnerung... Wie dem auch sei, die Anfahrt über die B17 gestaltete sich wider Erwarten problemlos, kein Feierabendverkehr weit und breit. Gut so. Etwas aufwendiger war da schon die Suche nach einem geeigneten Parkplatz, denn das Spektrum selbst verfügt über nur bescheidene Parkmöglichkeiten, die angesichts des Konzertes auch entsprechend blockiert waren. Nachdem wir dann unser Gefährt in einer der Nebenstraßen sicher abgestellt hatten, ging es dann auch erstmal zur Leibesvisitation, die sehr gründlich vollzogen wurde. Im Club selbst bot sich dann ein eher unvertrautes Bild, war die Fläche vor der Bühne doch zur Hälfte mit Bistrotischen vollgestellt. Gut, hier lässt es sich erst mal aushalten. Ob diese Tische auch bei größerem Andrang als an diesem Abend auch noch stehen bleiben? Schon kurz nachdem wir uns ein Plätzchen gesichert hatten, wurden wir dann auch gleich von fleißigen Kellnerinnen umschwärmt.

Spitfire

Als die Münchner Spitfire dann um kurz nach 20 Uhr die Bühne mit einem Baywatch-Intro betraten, war das Spektrum einigermaßen gefüllt, wobei noch massig Luft nach oben war. Die Plätze an den Tischen wurden zu Gunsten eines Stehplatzes vor der Bühne aufgegeben und schon ging die Sause los. Wie auch auf der CD markierte "Go!" den Einstieg, gefolgt vom Titelsong des Albums "Devil's Dance". Spitfire legten sich ordentlich ins Zeug, so dass der berühmte Funke auch gleich übersprang. Auch wenn von den Besucherzahlen noch deutlich Luft nach oben war, der Stimmung tat dies keinen Abbruch, jeder hatte seinen Spaß. Und auch das berühmte "Prost ihr Säcke...." wurde prompt mit "Prost du Sack" beantwortet. Auch der zweite Teil dieses Trinkspruches wurde in gleicher Weise zelebriert. Weiter ging es mit "Devil's Dance", "My Way" und "Roll The Dice", ehe es Zeit für ein instrumentales Medley war, das sich aus Songs bekannter Künstler, auch abseits der Metal-Szene (Survivor, Michael Jackson, Metallica, Black Sabbath) zusammen setzte.

Spitfire

Spitfire hatten sichtlich Spaß und rockten ordentlich den Club. Allerdings war der Sound meinem Empfinden nach etwas zu dumpf, aber egal, dem Auditorium gefiel's. Als kleines Zuckerl gab es dann mit "Here We Go" auch noch einen neuen Song zu hören. Klar, dass sich die Fans vor der Bühne nach dem regulären Teil noch nicht zufrieden zeigte, und so mussten Dick Dropkick und seine Mannen noch einmal zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Nach "King Kerosin" und "Kings Of Rock'n'Roll" war dann allerdings wirklich Schluss. Es ist schon komisch, dass man extra aus München anreisen muss, um für sich eine Münchner Band zu entdecken... Also schnell zum Merch-Stand und die CD gekauft, die einem lange Heimfahrt dann auch versüßte.

BRDigung

Doch soweit war es ja noch nicht, schließlich stand ja der Headliner noch aus. Nach einer relativ kurzen Umbaupause war es dann soweit, die ersten Klänge der ersten Headlinertour von BRDigung kamen durch die Boxen. Wohlgemerkt die ersten Klänge, nicht alle. Denn bei den ersten beiden Songs "In Goldenen Ketten" und "Keiner Stirbt Allein" rockten die Jungs zwar sehr ordentlich, nur leider kam nicht alles durch die PA bei den Zuschauern an, so waren die Gitarren nur ansatzweise über die Monitorboxen zu vernehmen. Der Tontechniker gab zwar am Mischpult sein Bestes, aber leider ohne Erfolg. So musste dann kurz pausiert werden, um das Problem auf der Bühne zu beheben. Nach dem lapidaren Kommentar von Sänger Julez "Probleme? Jetzt schon?" wurde die Pause dann kurzerhand genutzt um den neuen Mann am Bass vorzustellen, der auch gleich zur Überbrückung ein kleines Bass-Solo von sich gab. Ein guter Einstand, der entsprechend bejubelt wurde. Dann war das Problem behoben und siehe da: mit ordentlich Sound macht das Ganze doch gleich noch mehr Laune. Doch die Freude währte nur kurz, denn schon nach dem übernächsten Song musste die Snare gewechselt werden, was zu einem neuen kurzen Bass-Solo führte. Der Rest der Pause wurde einfach niedergequatscht. Das praktizierten BRDigung auch den ganzen Abend zwischen den Songs, was zu manchem Lacher führte. Herrlich chaotisch, so wie ein Punk Rock-Konzi sein muss.

BRDigung

Im Laufe des Abends spielten sich die Jungs um Julez durch ihre komplette Schaffensperiode, von alten bis neuen Songs war alles dabei. Zum Dauerbrenner entwickelte sich der "Dialog" um's Handtuch des Sängers zwischen einem Fan, der sich dieses schweißdurchtränkte Etwas sichern wollte, und ihm. Als das Handtuch mal wieder abhanden gekommen war, kam der Spruch "Sag mal, weiß deine Mutter eigentlich, dass du stiehlst???" auch gut an. Berührungsängste hatten BRDigung auf jeden Fall keine, und so wurden auch zwei Fans auf die Bühne gebeten, um einfach mal mitzusingen, natürlich vorausgesetzt, sie seien textsicher. Das kann man jedoch nur bedingt behaupten, denn mehr als ein "Häh??? Hrmpft!" kam dabei nicht raus. Nach rund 90 Minuten war dann allerdings viel zu früh Schicht im Schacht, aber die Fans holten BRDigung zurück auf die Bühne für einen Zugabenblock. Aber auch danach wollten die Leute vor der Bühne noch nicht nach Hause gehen, und so mussten die Jungs noch einmal ran. Danach war aber endgültig Schluss und mit viel Beifall und jeder Menge glücklicher Gesichter wurden BRDigung dann doch in den Feierabend entlassen. Ein schöner Tourauftakt, der deutlich mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

Setlist Spitfire:
Go!
Devil's Dance
My Way
Roll The Dice
Medley
Enemy
Here We Go
No Regrets
Burn In Hell
Rusted Crown
City Of The Sinners
---
Kings Of Rock'n'Roll
King Kerosin

Setlist BRDigung:
Intro
In Goldenen Ketten
Keiner Stirbt Allein
Scheiß Problem
Party Jeden Tag
NWO 2000
Wenn Der Vorhang Fällt
Duschen Unter Wolken
Kein Schritt Zurück
So Ist Das Leben
Trügerischer Frieden
Weg Zum Letzten Gericht
Tanz Dickes Kind
Ich Mache Stress
Nicht Mein Problem
Feuer & Eis
Sommerlied
Für Meine Freunde
Sinfonie Des Verderbens
---
Wahre Helden
Kein Kompromiss

Ray

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