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Konzert-Bericht

Sengaya, Skyfall & The Wonderboys

Paradox, Ingolstadt 11.06.2005

Es ist zwar schon ne Weile her, aber es zog mich wieder einmal ins Paradox nach Ingolstadt. Schließlich spielte dort ein Kumpel mit seiner zweiten Band Skyfall.
Dort angekommen, machte sich leider - wie bereits bei meinem ersten Paradox-Besuch - Ernüchterung breit. Die Anwesenden konnte man schon fast alle persönlich begrüßen, ca. 25 - 30 Leutchen hatten sich in die Location verirrt. Im Laufe des Abends sollten es dann nur noch unwesentlich mehr werden, so dass zur "Stoßzeit" knapp 50 Fans anwesend waren.
Warum auch an diesem Tag sich der Beginn verzögerte, wird wohl ein Rätsel bleiben, war doch der Soundcheck angabegemäß bereits erledigt. So hieß es dann erst einmal hinsetzen, abwarten und (Hopfen)Tee trinken. Mit über einer Stunde Verspätung dann ging es mit den Ingolstädtern The Wonderboys los. Anfänglich machten die Jungs noch einen etwas schüchternen Eindruck, aber schon kurze Zeit später tauten sie regelrecht auf und machten mächtig einen drauf. Die Mischung aus Street-Punk und Rock'n'Roll mit gelegentlichen Gute-Laune-Punk a la Blink 182 kam auch gut bei den immer noch zu wenig Anwesenden an. Doch leider waren sie nicht von technischen Problemen verschont, so war das Krachen und Knarzen im Sound ständig zu hören. Hinzu kamen dann noch Probleme mit dem Bass, so war er teilweise kaum zu hören, dann wiederum fiel die Monitorbox aus. Sei's drum, die Eigenkompositionen gepaart mit Coverversionen (Motörheads "Ramones" und Judas Priests "Breaking The Law") machte durchaus Laune, auch wenn mich Song Nummero drei fatal an "Ich bin wie ich bin" von den Onkelz erinnerte. Jedoch wurde der Auftritt aufgrund der bereits genannten technischen Probleme (und die daraus resultierenden Pausen) unnötig in die Länge gezogen, was sich an den Abwanderungen zeigte.
Dann wurde es richtig eng und kuschelig auf der Bühne bei Skyfall, immerhin mussten sieben Mitglieder auf der nicht gerade großen Bühne Platz finden. Die Band legte gleich mit "Samara", "Over The Edge" und "My Nemesis" los und konnte somit den ein oder anderen Mattenschwinger animieren. Auch auf der Bühne wurden die Matten geschwungen, auch wenn der Bewegungsradius aufgrund der beengten Verhältnisse klein war. Die Mischung aus Dark und Gothic Metal wusste zu gefallen, auch wenn man sich an den beinahe schon typischen Elementen dieses Stils bediente. So treffen auch hier tiefe Growls auf klare weibliche Vocals, die anfänglich kaum zu hören waren. Steffi (Vox) ging es auf der Bühne nicht anders, sie konnte sich selbst kaum hören, was leider dazu führte, dass der ein oder andere Ton nicht ganz getroffen wurde. Aber bei den Umständen auch verständlich. Zudem werden die Songs durch aggressive Black Metal Ausbrüche angereichert, was dem Material gut zu Gesicht steht. Den Wechsel zwischen schwarzer Raserei und beinahe schon verträumten Passagen jedenfalls haben Skyfall drauf, auch wenn das ein oder andere Break vorhersehbar ist. In die 60 Minuten Spielzeit packten Skyfall zwölf Songs, bevor es um Mitternacht dann vorbei war.
Aufgrund der bereits arg fortgeschrittenen Zeit betraten dann Sengaya vor fast leerem Club die Bühne. Das Material der Band war ziemlich progressiv angeschlagen und passte so rein gar nicht zum Rest des Abends. Das sahen auch wohl die meisten so, von Stimmung war leider keine Spur mehr, was wohl auch der späten Startzeit zuzuschreiben war. Auch bei meiner Fahrerin fiel der Pegel der Wachsamkeit erheblich, so dass wir vorzeitig das Paradox verließen.

Setlist Skyfall:
Samara
Over The Edge
My Nemesis
Ingenious Moments
Wicked Paradise
Dregs Of Society
Boundaries Of Time
I Wanna Rock
Escape
Infect
Frost
Dark Temptation

Ray

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