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Konzert-Bericht

Serum

Garage deluxe, München 31.05.2001

Da sag noch jemand, die Münchner Metalszene sei tot. Man muß halt ein bisserl die Augen offen halten, dann bekommt man schon öfters heftige Mucke auf die Ohren. Am letzten Donnerstag in der Garage wurde das sogar mal wieder auf anspruchsvollere Weise erledigt. Die "Attentäter" hießen Serum, welche vor ihrer großen Deutschland-Tour mit Axe, nochmal vor heimischen Publikum beweisen wollten, was sie so drauf haben. Auch wenn Sänger Wolfgang es erst am Ende des Abends schaffte, das schwarze Loch vor der Bühne zu stopfen, war das Konzert klasse und die Band präsentierte eine solide Leistung.

Serum hauten uns dermassen kompromisslos ihr Mucke um die Ohren, daß ich gar nicht glauben kann, daß diese Band noch keinen Plattenvertrag in der Tasche hat. Moderner Prog-Rock/Metal dröhnte druckvoll und laut, aber nicht zu laut aus den Boxen und dem Publikum schien es zu gefallen, denn so manch einer ließ sich zu "Travolta"-ähnlichem Tanze hinreißen. ;-)
Wie schon gesagt, boten uns Serum feinsten Prog-Rock/Metal, so dass ich schon die Namen Dream Theater und Threshold in den Mund nahm, um diese Band überhaupt irgendwo hinstecken zu können. Klasse und professionell vorgetragen, überzeugte die Band mit abwechslungsreichen Songs und gutem Gesang. Beim mehrstimmigen Gesang sollten aber nicht alle drei Sänger hoch singen, denn das klang doch ein wenig schief. Ansonsten waren aber nur wenige Schwachstellen zu finden. Was mir gut gefiel, war, dass Sänger Wolfgang sehr gut mit dem Publikum kommunizierte. Es schien, dass er viele seiner Fans persönlich kannte und dadurch keine Schwierigkeiten hatte Witze zu reißen. Das sollte dann vor unbekannterem Publikum auch nicht so das Problem sein.

Auf jeden Fall kann ich den fünf nur Glück und viel Erfolg auf der Tour mit Axe wünschen. Viel schief gehen wird nach dieser Generalprobe wohl nicht, wenn sie sich weiter so stark präsentieren.

Wer es sich selbst anhören will, sollte am 10. Juni zur Rockfabrik nach Augsburg pilgern.
Rock'n'Roll still lives und das auch in München!

Thorsten

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