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Festival-Bericht

Walpurgis Metal Days V

mit Dismember, Holy Moses, God Dethroned, Graveworm, Pequod, Seasons In Black, Festering Saliva, Dead Infection, Freund Hein, Rapture, Dehydrated, Mastic Scum & Dark Fortress

Festplatz Hauzenberg, Hauzenberg 29. & 30.04.2005

Freitag, 29.04.2005

Der Freitagsopener Mater Monstifera aus Tschechien blieb der anreisenden Heavyhardes-Redaktionszunft leider aufgrund des allwöchentlichen Freitagswahnsinns auf den Autobahnen rund um München verwehrt.

Dafür marschierten wir bei den diesjährigen Gewinnern der bayrischen Vorentscheidung des WOA-Metal-Battles komplett auf. Die Münchner Pequod konnten auch gleich mit ihrem thrashlastigen Metalcore (Einspruch Ray: das ist reiner Thrashmetal!) einen ersten positiven Akzent setzen. Songs wie "Resistance", "As They Are" oder das obligatorische "Fight Club" konnten eine nicht kleine Bangerschaft vor der Bühne versammeln. Die beiden Brüllwürfel Ben und Stefan lieferten sich ein beeindruckendes Duell an den Mikrofonen. Dies wurde mit entsprechendem Applaus honoriert und in den zu der Zeit noch spärlich besetzten Reihen sah man fliegende Matten und lustig umhermoshende Metaller.
(Andreas, Ray, Tankred)

Zu den Klängen von Carmina Burana bestiegen Seasons In Black die Bretter, die für manche die Welt bedeuten. Zu Songs wie "Sweet Armageddon", "Hiroshima Sun" oder "Bloody Tears" wurde kräftig abgerockt vor den leider immer noch recht spärlichen Anwesenden. Aber egal, die, die da waren, hatten ihren Spaß. Zwischen den Songs gab es natürlich noch Werbung für das nächste Metal gegen Krebs Festival, das dem leider viel zu früh von uns gegangenen Chuck Schuldiner gewidmet ist. Dementsprechend gab es "Chuck, Chuck" Rufe der Fans. Den Abschluss des Sets bildete nach knapp 40 Minuten das obligatorische und vielfach geforderte "In den Arsch", bei der alle nochmal richtig Gas gaben.
(Ray)

Weiter ging es mit den Münchner Death Metal-Hopefuls von Festering Saliva, die der anwesenden Crowd ihr Todesbrett um die Ohren schlugen. Sänger Roland agierte gewohnt agil, während die Rhythmusfraktion um Jonas und Gerd dies solide untermauerten. Aber auch die Gitarrenfront rund um Christoph und Steffen stand dem im nichts nach und überzeugte durch ihr spielfreudiges Auftreten. Aber leider war das Vergnügen nach 30 Minuten auch schon wieder vorbei, auch wenn sich einige Anwesende eine längere Spielzeit gewünscht hätten.
(Andreas, Ray, Tankred)

Vom Auftritt der Polen Dead Infection ließ sich, wie bereits anfangs erwähnt, nur ein kleiner Teil der Zuschauer "infizieren". So rief der Gig der basslosen Grindcoreler sehr gespaltene Reaktionen hervor, auch wenn sich die Jungs später Backstage als sehr sympathisch herausstellten. Auf der Bühne reagierte dagegen das Grindchaos, das soundmäßig doch sehr unter dem Fehlen eines Bassisten litt. Laut Aussage der Veranstalter war dieser krankheitsbedingt verhindert, aber man wollte sich den Auftritt in Hauzenberg trotzdem nicht nehmen lassen. Immerhin ein löblicher Ansatz, der allerdings nicht zwingend honoriert wurde. Das könnte aber auch am Sound gelegen haben, der in der dargebotenen Form meines Erachtens nicht über 08/15-Grindcore hinausreichte.
(Andreas)

Kritikpunkte, die auf die Südtiroler Darkmetaller von Graveworm nicht zutrafen. Gleich zu Beginn des Sets sicherte ich mir meinen kleinen, aber feinen, persönlichen Ein-Mann-Moshpit in der Mitte des Zelts. Das war auch gut so, denn die Mucke genießt man am besten ungestört im "kleinen Kreis". Auch wenn die Meinung über die Band oftmals auseinanderdriften: ich fand den Dark Metal einfach nur geil. Zudem wurde noch die geniale Coverversion des Iron Maiden Klassikers "Fear Of The Dark" zum besten gegeben, der das Stimmungslevel nochmal deutlich anheben konnte. Doch lediglich 45 Minuten währte das Glück: erschöpft, aber zufrieden harrte ich der Dinge, die da noch kommen mochten
(Ray)

Die Tulpen schlachtenden Wohnwagentrabanten, die übrigens auch nicht bei der WM dabei waren, genannt Holländer um God Dethroned hatte ich mir ja bereits Ende März in Ingolstadt gegeben, damals vor spärlicher Kulisse. Umso erfreulicher, sie dieses mal vor vollem Zelt spielen zu sehen. Tatsächlich kam der melodische Death Metal bei den 500 - 600 Metalheads mehr als gut an. Songs wie "Into The Lungs Of Hell" oder "Villa Vampiria" bollerten auf alle Fälle amtlich durch die Boxen. Der Platz auf und vor der Bühne wurde reichlich genutzt, wurden doch manche Gitarrenparts direkt im Fotograben zum besten gegeben. Insgesamt ein würdiger Freitagsheadliner, der Lust auf mehr machte.
(Ray)

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