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Interview

Interview mit Medulla Nocte (06.09.2001)

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Logo Medulla Nocte

Hardcore und Metal vereinen die Briten Medulla Nocte zu einem ziemlich heftigem Gebräu, das Spaß und Lust auf mehr macht. Sänger Paul stellte sich dann auch gerne unseren Fragen.

HH: Hallo, kannst du erstmal dich und die Band vorstellen?

Paul: Ja klar, ich bin Paul (vocals), Neil spielt Gitarre, Jammer bedient das Schlagzeug und Mark spielt den Bass

HH: Welches Feedback habt ihr auf euer neues Album bekommen?

Paul: Hier in den UK war es sehr gut. Was ich bisher von deutschen Reviews gesehen habe, schneiden wir dort nicht so gut ab. Aber das stört uns nicht, es ist schön, dass wir immerhin in der nationalen Rockpresse hervorragend abgeschnitten haben.

HH: Von welchen Bands bezieht ihr euere Einflüsse?

Paul: Am Anfang Slayer und Faith No More. Inzwischen nutzen wir unsere eigenen Einflüsse. Wir sind unsere Lieblingsband. Wir arbeiten nach dem Motto: Wenn es nicht nach uns klingt, dann ist es einfach nicht gut. Wir beziehen aber viele Inspirationen aus anderen Bands, wir wollen aber nicht wie sie klingen!

HH: Euere Musik weist viele klassische Metalelemente auf. Wo liegen euere Wurzeln? Mehr im Metal- oder mehr im Hardcorebereich?

Paul: Wirklich eine Mischung aus beidem. Viele unserer Lieblingsbands kommen aus der Metalwelt und viele entstammen der Hardcoreszene. Ich würde aber sagen, dass wir inzwischen viel mehr zu einer Metalband mutiert sind, aber nicht als Mittel zum Zweck, sondern weil sich unsere Musik in diese Richtung entwickelt hat. Wir hängen immer noch viel mit HC-Bands ab und machen auch einige Shows, aber hauptsächlich bewegen wir uns in Metal-Kreisen.

HH: Was geht denn zur Zeit in der englischen Hardcoreszene so ab? Ausser Stampin' Ground und The Exploited fällt mir momentan keine erwähnenswerte, existierende Band ein.

Paul: Oh, es gibt eine Menge von hervorragenden Bands, wie z. B. Knuckledust, Underule, Freebase, SG, aber es ist verfickt schwer, ausserhalb Englands bekannt zu werden, wie wir selbst erst vor kurzem feststellen mussten. Es gibt eine angenehme, kleine Szene hier, nur etwas verdorben durch selbsternannte Szenepolizisten, die meinen Regeln aufstellen zu müssen und bestimmen, wer Hardcore ist und wer nicht. (Anm. d. Red. Hey, das ist ja fast wie bei uns... )

HH: Seht ihr euch als politische Band?

Paul: Nö, wirklich nicht. Es gibt Bands, die machen das zehnmal besser, also lassen wir das lieber gleich bleiben.

HH: Wenn ihr euch aussuchen könntet, mit welchen Bands ihr auf Tour gehen könntet, auf wen würde euere Wahl fallen? Oder würdet ihr lieber allein spielen, da andere Bands gegen euch ohnehin abstinken?

Paul: Die Slayer-Tour wäre cool. Wir gehen aber mit jedem auf Tour, das macht uns nichts aus. Hauptsache wir touren, das ist alles, was zählt. Es gibt aber ein paar Bands in diesem Land, die nicht mit uns touren wollen, weil sie Angst haben, von uns in den Hintern getreten zu werden... Aber wir spielen mit jedem!

HH: Welche CDs würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Paul: Beide Fantomas CDs
Alle Faith No More Alben
Slayer - Reign in Blood

HH: Vielen Dank für die Zeit und ich wünsche dir das allerbeste.

Paul: Ich danke dir mein Freund und besucht mal unsere Website www.medullanocte.com

Andreas

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