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Interview

Interview mit Astral Doors (09.11.2003)

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Logo Astral Doors

Und wieder ist es an der Zeit (und an mir) ein Inti zu führen. Diesmal verschlägt es mich nach Schweden. Also schnell die grauen Zellen reaktiviert, den Langenscheidt geschnappt und los geht's.

HH: Hi, bevor wir über euer Debut "Of the son and the father" sprechen, könntest Du uns bitte etwas über die Geschichte von Astral Doors erzählen? Ihr habt ja 2002 angefangen, richtig? Habt ihr euch schon vor der Gründung gekannt? War die Band eher als Projekt gedacht oder als Full-Time-Band?

Joachim: Astral Doors wurde ursprünglich eigentlich als "Fun-Projekt" ins Leben gerufen. Am Anfang waren nur ich (Joachim), Johan und Nils Patrik dabei. Ich und Johan haben zu dieser Zeit am selben Ort gearbeitet, daher kannten wir uns "etwas". Nil Patrik ist ein langjähriger Freund von Johan, den ich eigentlich nur als "der gute Sänger" kannte.

HH: Wie lange seid ihr schon im Musikgeschäft tätig? Habt ihr alle schon in anderen Bands gespielt bevor Astral Doors gegründet wurde?

Joachim: Ich habe seit dem Ende der 80er in verschiedenen lokalen Bands gespielt. Als wir Astral Doors gegründet haben, hab ich schon einige Jahre nicht mehr in einer Band gespielt. Ich dachte meine "Karriere" wäre vorbei. Als wir Astral Doors gründeten, haben Johan und Nils Patrik in einer Band namens "Barfly" gespielt und Martin und Mika waren in einem Projekt mit dem Namen "Universal Puppies". Bevor Jocke unserer Band beigetreten ist, hat er in einer lokalen Coverband gespielt.

HH: Was bedeutet eigentlich euer Bandname? Ist es "nur" der Name des Eingangs zu einem anderen, einem goldenen Land oder hat es eine spezielle Bedeutung für euch ?

Joachim: Das ist wohl der Eingang zum "Astral Kingdom" he he he. War nur ein Scherz. Es hat eigentlich überhaupt keine tiefere Bedeutung. Auf einem Japan-Release kannst Du den Bonus Song "Far beyond the astral doors" finden, daher haben wir unseren Namen.

HH: Euer Debut ist ja von Peter Tätgren produziert worden. Gar nicht mal lang her, da hat er verlauten lassen, seinen Job als Produzent an den Nagel zu hängen (bzw. hat es bereits getan). Wie habt ihr ihn überredet, diesen Job doch noch zu machen? Oder war gar keine Überredungskunst notwendig ?

Joachim: Peter hat das Album ja "nur" gemixt. Ich und Johan haben es produziert. Peter ist ein sehr guter Freund von Martin und Johan, uns so war er natürlich unsere erste Wahl. Und selbstverständlich denken wir, dass er einer der Besten auf diesem Gebiet ist.

HH: Wie seid ihr mit eurem Label Locomotive Music in Kontakt gekommen ?

Joachim: Das hat unser Management Intromental (oder soll's Instrumental heißen??? - Ray) für uns erledigt. Sie haben den Deal ergattert. Wir sind nur daneben gestanden und haben zugeschaut ;-)

HH: Von was handeln denn die Songs auf eurem Debut? Leider liegen mir keine Texte vor, könntest Du also bitte etwas zu den Songs sagen? Wollt ihr eine bestimmte Message rüberbringen?

Joachim: Nils Parker hat alle Texte geschrieben, ich weiß also leider nur grob wovon sie handeln:
Slay the dragon - Dieser Song handelt von Sankt Göran und dem Drachen, ein altes Märchen
Cloudbreaker - Behandelt den 11. September 2001
The trojan horse - Natürlich geht's hier um die Legende um das Trojanische Pferd (hätt' ich mir denken können - Ray)
Burn down the wheel - ein Motorrad-Song
Of the son and the father - eine wahre Geschichte über einige Priester, die kleine Kinder vergewaltigt haben, daher auch unser Cover-Artwork

Allgemein denke ich aber, das es besser ist, wenn sich die Hörer ihre eigene Meinung über die Texte bilden.

HH: Mir gefällt euer Debut ausgesprochen gut. Es hört sich an, als wenn der Geist von Dio bei euch weiterlebt. Was denkt ihr eigentlich über all die Vergleiche mit Bands wie Dio, Rainbow oder Black Sabbath? Stört es euch oder fühlt ihr euch eher geehrt, mit diesen Größen verglichen zu werden ?

Joachim: Wir haben das Album mit dem Geist der alten Helden gemacht, also fühlen wir uns einfach geehrt.

HH: Ich denke mal, die Reviews für euer Album fallen durchweg gut aus. Habt ihr diese Reaktionen erwartet? Oder seid ihr sehr überrascht?

Joachim: Ich hatte Angst, die Leute würden Astral Doors nur als eine billige Kopie von Black Sabbath, Dio, Rainbow, usw. betrachten. Daher bin ich sehr überrascht und glücklich über die guten Reaktionen.

HH: Habt ihr auch schon neue Songs für das nächste Album ?Schon mit dem Schreiben begonnen?

Joachim: Ja, wir haben schon mit dem Schreiben neuer Songs begonnen.

HH: Sind alle Bandmitglieder am Entstehen neuer Songs beteiligt ? Oder ist nur einer (oder 2) "verantwortlich" für die Songs? Wie entsteht ein Song bei euch ?

Joachim: Auf "Of the son and the father" haben ich und Johan die ganze Musik geschrieben und Nils hat die Texte und Melodieführung beigesteuert. Für die Zukunft hoffe ich jedoch, dass sich alle am Entstehen der Songs beteiligen. Ich kann hier auch nur für mich sprechen, aber der Entstehungsprozess ist eigentlich ganz einfach. Ich nehm' mir einfach meine Gitarre und fang an zu spielen. Wenn was dabei rauskommt, was mir gefällt, nehm' ich es auf und geb' es weiter an Johan. Wenn's ihm auch noch gefällt vervollständigen wir es zusammen (Johan hat genau die gleiche Vorgehensweise). Dann geht's weiter an Nils Patrik (normalerweise über das Internet) und er schreibt die Texte und Textmelodien.

HH: Was kann denn das Publikum von einem Astral Doors Gig erwarten? Habt ihr schon mal live gespielt ? Ich hab keine Tourdaten auf eurer Homepage finden können.

Joachim: Ich hoffe mal, es wird sich anfühlen als wenn ein Zug dich rammt ! ! ! Wir haben bislang einen Gig in Kopenhagen diesen Herbst gespielt und es war großartig! Unser Label versucht auch gerade, uns in einer Tour unterzubringen. Hoffentlich kommen wir im Frühjahr nächsten Jahres "on the road".

HH: Habt ihr auch Pläne, hier in Deutschland zu spielen?

Joachim: Ja, wenn's ne Tour gibt, steht Deutschland ganz oben auf der Wunschliste!

HH: Danke, daß Du Dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Willst Du noch was loswerden ? Letzte Worte ?

Joachim: Danke Dir und haltet die Augen auf nach ASTRAL DOORS.

HH: Werden wir!

Ray

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