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Interview

English VersionInterview mit Revocation (10.10.2009)

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Mit ihrem Zweitwerk Existence Is Futile hat das Bostoner Trio Revocation ein erfrischendes und verspieltes Album in der Grauzone zwischen Thrash und Death Metal an den Start gebracht. Obwohl man sich damit zwar nicht unbedingt in unerforschten Gefilden bewegt, wissen die Amerikaner doch durch ihr hohes Maß an Spielfreude und technische Versiertheit zu überzeugen. Sänger/Gitarrist David Davidson nahm sich die Zeit und plauderte mit mir ein wenig über das neue Album.

HH: Ein fröhliches Hallo nach Boston! Lass uns ein wenig über euer neues Album reden. Ich bin sicher, dass die meisten unserer Leser Revocation bislang nicht kannten. Würdest du uns die Band daher kurz vorstellen? Wer sind die Musiker und welche Umstände führten zur Gründung von Revocation?

David: Hallo nach Deutschland! Revocation besteht aus Phil Dubois an den Drums, Anthony Buda am Bass und meiner Wenigkeit an der Gitarre und hinterm Mikro. In der Highschool haben wir drei eine Thrash Metal-Band namens Cryptic Warning gegründet. Nach einiger Zeit hatte sich unser Sound weiterentwickelt, so dass wir das Gefühl hatten, unseren Namen ändern zu müssen. Das taten wir dann 2006 und aus Cryptic Warning wurde Revocation. Unsere eigen produzierte CD Empire Of The Obscene kam 2008 heraus, wodurch einige prominente Plattenfirmen auf uns aufmerksam wurden. Nach einigen Verhandlungen haben wir dann 2009 bei Relapse Records unterschrieben und unser Debüt bei diesem Label wurde kürzlich weltweit veröffentlicht.

HH: Existence Is Futile offenbart jede Menge Routine - euere technische Leistung, v.a. die Gitarrenarbeit ist wirklich beeindruckend. Ich schätze mal, dass ihr euch noch vor Revocation in anderen Bands euere Sporen verdienen konntet...

David: Vielen Dank! Während ich aufgewachsen bin, habe ich sehr viel geübt und neben meiner Arbeit in Cryptic Warning habe ich in verschiedenen Jazz-Ensembles und Big Bands in meiner Highschool gespielt. In diesen unterschiedlichen Musikstilen tätig zu sein hat mir sehr geholfen, mich als Musiker zu entwickeln.

HH: Wie ist die Presse in euerer Heimat bislang ausgefallen?

David: Bislang war die Presse sehr gut. Wir wurden in der Decibel vorgestellt, das in den Staaten ein sehr großes Metal-Magazin ist, und in vielen Blogs wurde über das Album geschwärmt, daher sind wir zurzeit richtig gut dabei.

HH: Seit ihr selbst mit dem Ergebnis der Produktion zufrieden oder wisst ihr schon, was ihr beim nächsten Mal besser machen wollt?

David: Wir sind mit der Produktion sehr zufrieden. Pete von den Damage Sound Studios hat mal wieder einen richtig guten Job gemacht.

HH: Wie würdet ihr Existence Is Futile selbst beschreiben? Was erwartet den Hörer auf diesem Album?

David: Wenn du Exhorder, Gorguts und Megadeth in einen Mixer steckst, schmeckst das Ganze dann noch reichlich mit Death und Morbis Angel ab und gibst eine Prise von Atheist in die Mischung, bekommst du eine köstliche Schlämme namens Existence Is Futile.

HH: ...in der man auch einiges an Thrash Metal heraus schmeckt - hattet ihr keine Angst, man könnte euch vorwerfen, dass ihr eben auf den Zug aufspringt der zurzeit am schnellsten fährt?

David: Nein, wir spielten schon Thrash Metal lange bevor dieses ganze Revival startete, daher hat uns das in keiner Weise beeinflusst. Dazu kommt noch, dass wir meiner Meinung nach nicht diesen "Thrash Revival"-Sound haben. Natürlich sind wir von Exodus, Testament und all den anderen beeinflusst, aber wir versuchen nicht, genauso wie sie zu klingen.

HH: Eine Nummer sticht auf dem Album besonders hervor, das Instrumentalstück "Across Forests And Fjords". Welche Idee steckt hinter diesem Song?

David: Das ist einer unserer "epischen" Songs auf dem Album und hat einen Wink zu Immortal in einigen seiner Riffs. Wenn wir uns diesen Song anhören, dann erweckt er in uns Bilder von Wikingern und so nem Zeug. Es ist einfach ein lustiger Song, zu dem man sein Bier oder seinen Metkelch erheben kann.

HH: Welche anderen Themen werden in eueren Liedern behandelt? Wenn ich mir den Albumtitel ansehe, vermute ich mal nicht all zu Positives...

David: Die Lyrics auf dem Album sind von Song zu Song unterschiedlich. Es gibt welche über die Wirtschaftskrise, über postnuklearen Krieg und auch einen über ein riesiges Seeungeheuer.

HH: Habt ihr euch mit Revocation irgendwelche besonderen Ziele gesteckt? Wovon träumt ihr Nacht, also mal abgesehen von schönen Mädels?

David: Nein, nicht wirklich, nur die Weltherrschaft. Das ist doch nicht zu viel, oder?

HH: Keineswegs! Und ein guter Pfad dorthin führt über reichlich Bühnenaktivität. Wisst ihr schon, wann ihr die Gelegenheit bekommen werden, auch in Europa live aufzutreten?

David: Leider haben wir diesbezüglich noch keinen Plan. Aber wir wollen auf jedenfall über den großen Teich kommen und euch dort drüben in Stücke reißen.

HH: Mit welchen Bands würdet ihr dann gerne auf Tour gehen, wenn ihr es euch aussuchen könntet?

David: Mit Metallica natürlich. Ich meine welche Band, die so eine ähnliche Richtung einschlägt, würde nicht gerne mit Metallica auf Tour gehen?

HH: Gibt es auch die eine oder andere deutsche Band, die ihr zu eueren Favoriten zählt?

David: Kreator und Destruction wären da zwei von unseren Favoriten.

HH: OK - meine letzte Frage: wenn ich mal nach Boston komme - in welche Clubs muss ich gehen und wo bekomme ich das beste Bier?

David: Da gibt es ein Pub namens Public Place und die haben fantastisches Bier. Wenn Du belgisches Bier magst, dann musst du dort unbedingt hin.

HH: Werd ich mir merken. Ich sage Danke für das Interview. Die letzten Worte gehören dir.

David: Vielen Dank auch. Existence Is Futile out now worldwide on Relapse Records!!!

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