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Interview

English VersionInterview mit Enchanter (16.03.2008)

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Zwischen Bandgründung und dem Debütalbum liegen satte neun Jahre, das zweite Album wurde nie veröffentlicht, aber mit ihrer neuen Plattenfirma wollen sie jetzt durchstarten. Darüber und über einiges mehr sprachen wir mit Enchanter-Gitarrero John Chouinard.

HH: Hi John, bitte stell Enchanter und seine Mitglieder kurz unseren Lesern vor.

John C.: Hallo! Wir sind Enchanter und kommen aus den USA, genauer aus New England: Maurice Fauteux - Gesang, Gitarre und Keyboards, John Chouinard - Gitarre, John Dennen - Bass und Ray Perron - Schlagzeug.

HH: Eure Plattenfirma behauptet, Bands wie Cirith Ungol, Manilla Road, Brocas Helm, Omen oder Warlord hätten großen Einfluss auf den Sound von Enchanter. Stimmt das deiner Meinung nach?

John C.: Nein. Ich würde nicht sagen, dass uns diese Bands beeinflussen. Ich habe von den meisten zwar schon gehört, aber kaum etwas von ihrer Musik.

HH: Ist das gut oder schlecht für Enchanter, wenn ihr mit solchen Bands verglichen werdet?

John C.: Ich denke, dass es gut ist. Obwohl ich diese Bands nicht so gut kenne, spricht es für sich, wenn man sie als Referenz heranzieht.

HH: Enchanter wurden 1991 gegründet, aber das Debütalbum Symbols In Stone wurde erst 2000 aufgenommen und 2001 veröffentlicht. Warum hat es solange bis zum Enchanter-Debüt gedauert?

John C.: Wie bei vielen Bands ohne Vertrag, spielt das Geld hier eine große Rolle. Für einige Jahre sind wir auf die Labels zugegangen, um einen Plattenvertrag zu ergattern. Wir bekamen auch welche angeboten, aber diese Verträge hatten kaum was mit unseren Vorstellungen zu tun. Also haben wir beschlossen, ins Studio zu gehen und unser erstes Album Symbols In Stone selbst aufzunehmen. Dann standen wir plötzlich vor einem großen Berg an Herstellungskosten. Schließlich hat sich ein privater Investor gefunden, der für uns 5000 Kopien von Symbols In Stone pressen und verpacken ließ.

HH: Kannst du uns kurz erzählen, was in den Jahren von 1991 bis 2000 passiert ist?

John C.: Die Band wurde im August 1991 gegründet, 1992 haben wir dann eine Single namens The Enchanter aufgenommen, die über Big Noise Records veröffentlicht wurde. Dieser Song war bei einem lokalen Radiosender sehr beliebt und wurde sowohl für Werbung von Ticketmaster als auch für Übersee-Airplay verwendet. Nach der Veröffentlichung von Symbols In Stone 2000, konnten wir eine gute Underground-Fanbasis aufbauen. Während dieser Zeit haben wir viele Gigs, egal ob groß oder klein, gespielt.

HH: 2002 habt ihr euer zweites Album Secrets Vol. 1 aufgenommen, das auch nie veröffentlicht wurde. Warum kam es nie dazu?

John C.: Aus ziemlich genau demselben Grund wie bei der ersten CD.

HH: Wer kam auf die Idee, "Secrets" und "Symbols" auf einer CD zu veröffentlichen?

John C.: Pure Steel Records. Obwohl einige der Songs eine ziemliche Länge aufweisen, gibt es auf jeder CD nicht besonders viele.

HH: Enchanter gehören jetzt zur Pure Steel Records Familie, wie läuft die Zusammenarbeit? Seid ihr zufrieden mit ihrer Arbeit?

John C.: Sehr sogar. Sie haben mit uns in allen Bereichen sehr gut zusammengearbeitet.

HH: Ich habe in meinem Review geschrieben, dass Enchanter sehr abwechslungreiche und dynamische Musik mit guten Gesangslinien, klassischen Leads und Soli schreiben. Musik, die von Herzen kommt und einer Produktion, die perfekt dazu passt. Wie würdest du eure Musik mit drei Worten beschreiben für jemanden, der Enchanter nicht kennt?

John C.: Episch. Treibend. Rockig.

HH: Und wie hört sich die lange Version davon an?

John C.: Wir sind eine sehr vielseitige Band, die über alles und jeden schreibt. Man weiß nie, wie der nächste Song klingen wird oder um was es sich dabei dreht.

HH: Wie sieht es mit einem neuen Album aus? Ich glaube es ist an der Zeit neues Material zu schreiben und ich glaube, eure Fans sehen das genauso, oder?

John C.: Ja. Es wird ein drittes Album geben. Unsere Fans haben auch schon danach gefragt.

HH: Hast du schon Ahnung, wie die Songs klingen werden?

John C.: Ja. Das nächste Album wird Book Of Prophecies heißen und alle Songs, die bisher dafür geschrieben wurden, sind sehr heavy.

HH: Wie sieht es mit den Texten aus? Mit welchen Themen werdet ihr euch auseinandersetzen?

John C.: Wir haben schon einige Texte geschrieben, die sehr gutes Futter zum Nachdenken abgeben und sehr kontrovers sind. Ein Lied heißt "Reign Of Mabus" und basiert auf dem Erscheinen des dritten Antichristen, wie er bei Nostradamus beschrieben wird.

HH: Welche neuen Bands hörst du zur Zeit?

John C.: Alle von Pure Steel Records.

HH: Gibt es Enchanter diese Jahr auch live zu bewundern?

John C.: Wir arbeiten gerade an einer Tour.

HH: Stell dir vor, Enchanter wäre etwas zum Essen, was wäre das?

John C.: Eine Pizza.

HH: Danke für deine Zeit und viel Erfolg weiterhin. Die letzten Worte gehören dir.

John C.: Wir möchten uns bei all unseren Fans bedanken, bei Pure Steel Records und bei dir für dein gutes Review.

Lord Obirah

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