19 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Redemption

Interview:
Moonlight Agony

Live-Bericht:
Nachtgeschrei

Video:
Suffocation
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Interview

Interview mit Negator (09.02.2004)

CDs von Negator kaufenZur Druckversion dieses Artikels

buy, mail, print

Logo Negator

Mit "Old Black" erscheint dieser Tage das Debutalbum der norddeutschen Black Metaller von Negator. Natürlich eröffnet sich da manch eine Frage. Dazu stand uns Gitarrist Trolfbert Rede und Antwort.

HH: Servus! Fangen wir mal mit 08/15 Fragen an: wie waren die bisherigen Reaktionen auf euer Debut "Old Black"?

Trolfbert: Moin, die Resonanzen waren bisher allgemein recht positiv - ein paar Leute gibt es ja immer, die was zu meckern haben, das soll uns aber nicht kümmern. "Old Black", dessen bin ich mir mittlerweile sicher, wird seinen Anklang in der Szene finden.

HH: Wieso habt ihr euch entschieden, sofort ins Studio zu gehen, ohne zuvor ein Demo aufgenommen zu haben?

Trolfbert: Nun, zum einen haben wir alle genug Erfahrung in Bands gesammelt, um auf "erste Gehversuche" in Form eines Demos verzichten zu können - zum anderen waren wir uns nach der überwältigenden Resonanz auf unseren ersten Auftritt relativ sicher, dass das Songmaterial gut genug ist, um sofort damit ins Studio zu gehen.

HH: Wie kam es zum Vertrag mit Remedy?

Trolfbert: Remedy hatten mal eine Vorabversion bekommen, und - soweit ich es weiß - hatten sich irgendwann darauf Nachtgarm und Remedy-Joern zufällig im Ballrom getroffen, wo Jörn auch gleich angeboten hatte, die Scheibe über sein Label zu veröffentlichen. Wir haben uns das natürlich nicht lange überlegt.

HH: Ihr hattet bisher meines Wissens nur einen Auftritt. Sind zu diesem Zeitpunkt schon weitere in Aussicht?

Trolfbert: Am 13.2. findet die CD-Release-Party im Ballroom (HH) statt, wo wir dann auch spielen werden. Des weiteren sind wir derzeit für's Metal-Bash und PartySan angekündigt. Das ist das, was ich momentan weiß.

HH: Negator gibt es ja seit ungefähr einem Jahr, dafür kamt ihr aber schon sehr schnell mit dem Album raus. Haben einige der Songs schon zuvor existiert oder sind alle neu entstanden?

Trolfbert: Katharsis und Interludium hatte ich bereits drei, vier Jahre in der Schublade, doch erst bei Negator hatte ich das Gefühl, dass die Songs passen würden. Die anderen Songs sind ungefähr im Zeitraum Oktober 2002 bis Februar 2003 entstanden. Insofern brauchten wir in den Proben das Material nur noch einzuprügeln, was auch nötig war. Denn bis zum Auftritt haben wir insgesamt vielleicht elf-, zwölfmal geprobt, bis zur Studio-Session noch drei, vier weitere Male. So was kannst Du nur mit Leuten machen, die wissen, worum es geht.

HH: Von welcher Musik lasst ihr euch beeinflussen, wenn ihr eigene Lieder schreibt?

Trolfbert: Die musikalischen Einflüsse kommen ganz klar aus den frühen 90ern, die Scheiben von damals sind für mich nach wie vor maßgeblich. Beim Songschreiben selber allerdings ist es weniger die Musik, als andere Einflüsse, die einen inspirieren - bestimmte Gefühlslagen zum Beispiel.

HH: Worum drehen sich die Texte? Es scheint ja kein Leitmotiv zu geben, das in jedem der Texte enthalten ist, so habt ihr Titel wie "Vernunft 1.0" aber auch "In The Unholy Halls Of Eternal Frost"...

Trolfbert: Leitmotive sind Tod, Vernichtung und Verderben, aber Du hast recht, das wäre zu allgemein gehalten. Nun, jeder Song setzt sich auf eine andere Art und Weise damit auseinander. Um kurz was zu den von Dir angesprochenen Titeln zu sagen: "Vernunft 1.0" dreht sich um das düstere Menschenbild des Philosophen Hobbes, ich kann Dir dazu nur dessen Werk "Leviathan" empfehlen - fängt ein bisschen spröde an, es lohnt sich aber. "In The Unholy Halls..." ist einfach Ausdruck unser Hingabe an den BM.

HH: Die einzelnen Bandmitglieder spielen laut Promozettel noch in verschiedenen Bands. Welche sind das?

Trolfbert: Ich kann hier nur sagen, was ich überall sage: Negator steht für sich als Band. Wir machen aus unseren anderen Projekten kein großes Geheimnis, binden es den Leuten aber auch nicht unbedingt auf die Nase.

HH: Fünf Scheiben für die einsame Insel?

Trolfbert: Ich hoffe doch stark, dass es sich um eine Nordmeerinsel handelt, auf die Du mich da schicken willst...
Auch wenn mir fünf Platten ein bisschen zu wenig wären, würde ich letztendlich folgende mitnehmen:
Pure Holocaust
De Mysteriis Dom Sathanas
In The Nightside Eclipse,
Again Shall Be
Vikingligr Veldi

HH: Das wars auch schon. Danke für eure Zeit, hier habt ihr noch Platz für letzte Worte usw.

Trolfbert: Danke für das Interview, vielleicht sieht man sich mal auf einem Konzert - ansonsten, haltet dem wahren Geist des BM die Treue!!!

Erinc

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos

© www.heavyhardes.de