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Frank Marino - Full Circle

Frank Marino - Full Circle
Stil: Rock
VÖ: 25. Januar 2013
Zeit: 52:46
Label: Made In Germany Music
Homepage: www.mahoganyrush.com

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Frank Marino hängt gemeinhin das Prädikat "unbekanntester Weltklasse-Gitarrist" an. Da der Maestro nun schon seit Anfang der Siebziger Jahre mit Mahogany Rush unterwegs ist, aber noch nie den großen Durchbruch geschafft hat, wird sich das wohl auch in Zukunft nicht ändern, egal, wie stark oder schwach neue Alben sein werden.

Schwach ist das hier besprochene Full Circle beileibe nicht. Es handelt sich vielmehr um ein sehr gutes, wenn auch nicht großartiges Album, bei dem die Gitarrenarbeit des Meisters regelmäßig hervorsticht. Die Songwriting-Qualitäten der Band (oder wahrscheinlicher von Frank Marino) sind solide, die Stücke in sich schlüssig und nie zu sehr auf die instrumentale Virtuosität der Bandleaders ausgerichtet. Ein paar der Songs plätschern zwar ein bisschen vor sich hin (z. B. "When Love Is Lost", "Long Ago"), aber wenn das Material dann wieder griffiger wird, gehen Song und Technik wieder Hand in Hand. Insgesamt bieten die zehn Tracks solide Hardrock-Unterhaltung, die nur selten Anlass zur Klage gibt.

Der eindeutige Schwerpunkt des Outputs aber liegt natürlich auf den Gitarrenkünsten des Italo-Kanadiers und da bietet der so Einiges, was den aufstrebenden Gitarren-Eleven regelmäßig die Kontrolle über seinen Unterkiefer verlieren lässt. Deutlich ist dabei der Einfluss, den Jimi Hendrix auf den Saitenhexer hatte. Aber es wäre unfair, Frank als bloße Kopie des Gitarrengottes zu bezeichnen, dazu bringt er zu viele Eigenideen mit ein. Sein Repertoire an Techniken und Spielideen scheint breiter gefächert als das des seligen Jimi, zumindest ist die Blues-Schlagseite deutlicher erkennbar als beim verblichenen "Club 27"-Mitglied. Der Rest der Mannschaft steht natürlich etwas im Schatten eines so dominierenden Bandleaders, kann ihm aber die nötige Unterstützung zukommen lassen, die er braucht, um richtig zu glänzen.

Full Circle wurde ursprünglich 1986 veröffentlicht und kam 2005 remastered und mit Bonus-Track versehen erneut in die Regale. Die hier besprochene Neuauflage entspricht der 2005er Version, aber mit neuem schicken Klapp-Cover. Fans bluesigen Hardrocks werden sicher nicht enttäuscht und können über ein paar kleinere Durchhänger locker hinwegsehen.

Hannes

4 von 6 Punkten

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