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Hypnosia - Horror Infernal

Hypnosia - Horror Infernal
Stil: Thrash Metal
VÖ: 26. April 2012
Zeit: 50:15
Label: I Hate Records
Homepage: -

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Ihr kennt einer der wichtigsten schwedischen Thrash Metal-Bands? Nein, damit sind nicht unbekannte Kapellen wie The Haunted, Carnal Forge oder The Crown gemeint, ganz klar kann nur die Rede von Hypnosia sein. Wie, diese Band wäre euch bei der Beschreibung nicht als erstes eingefallen? Nun, mir auch nicht, zumal die Band genau ein einziges echtes Album während ihrer eher unauffälligen Karriere zustande gebracht hat.

Aber gut, klappern gehört zu (Label-)Handwerk, also versuchen wir einfach mal, so unvoreingenommen wie möglich an die Scheibe heranzugehen. Hypnosia zockten einen recht straighten, teutonisch angehauchten Thrash, der zwar nicht überraschend oder gar originell war, aber energiegeladen und in Grenzen unterhaltsam durchs Unterholz geprügelt wurde. Feinheiten waren nicht das Ding der Schweden, vielschichtige Songs auch nicht, primär gibt es auf Horror Infernal geradewegs auf die Fresse. Das macht ein paar Songs lang richtig Spaß und regt durchaus zum gepflegten Schütteln des Haupthaares an, aber so etwa nach dem vierten oder fünften Stück macht sich dann ein gewisser Gewöhnungseffekt bemerkbar, da sich die meisten Tracks in ihrer Grundausrichtung doch arg ähnlich sind. Zumindest hin und wieder tritt der Schwedenhappen aber auch mal aufs Bremspedal, so dass es nicht übermäßig eintönig wird, Abwechslungsreichtum klingt dennoch anders.

Das Material auf Horror Infernal ist übrigens nicht neu, sondern eine Zusammenstellung von zwei Demos, einem Mini-Album, zwei Cover-Versionen von Sodom und Possessed sowie einem Live-Mitschnitt auf Bootleg-Niveau, also allem, was nicht auf der einzigen regulären Scheiblette vertreten war. Die Soundqualität ist, wie bei solchen Compilations üblich, schwankend, kann aber immerhin als authentisch bezeichnet werden. Genauso übrigens wie die Herangehensweise der Musiker, die eine solide Leistung boten, vielleicht abgesehen von Sänger Cab, der doch arg gleichförmig klingt.

Ein existenzielles Release ist diese Zusammenstellung mit Sicherheit nicht, dazu war die Band einfach zu durchschnittlich. Im überschaubaren Rahmen aber geht das Material als solider Old School Thrash durch, den man sich am besten in kleineren Häppchen gönnt.

Hannes

Ohne Wertung

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