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Purify - Hellophile

Purify - Hellophile
Stil: Thrash Metal
VÖ: 29. September 2011
Zeit: 35:56
Label: Aaarrg Records
Homepage: -

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Wer seit über zehn Jahren (mehr oder weniger) im Geschäft ist und erst jetzt mit dem Debüt-Album in die Pötte kommt, dem kann man eigentlich unterstellen, keine musikalischen Schnellschüsse zu produzieren. Gut, Zielstrebigkeit würde ich jetzt auch nicht reininterpretieren, aber das nur mal am Rande, denn immerhin lag Purify auch gehörige Zeit auf Eis. Sagen wir es mal so: Ich weiß nicht, was ich erwarten soll.

Was der Käufer des Rundlings erwarten kann, ist eine gute halbe Stunde klassischen 80er Jahre Thrashs in der Tradition von Exodus & Co. Überhaupt werde ich im Laufe von Hellophile immer wieder an die Band aus San Francisco erinnert, zumindest was den allgemeinen Stil des Materials angeht. Die Klasse der Kapelle um Tom Hunting erreichen die Songs dieser Scheibe aber nicht, hier fehlt es sowohl an Abwechslung als auch an Eigenständigkeit. Das soll nicht heißen, die CD wäre durchweg langweilig, ein paar Stücke sind durchaus gelungen. Aber insgesamt sind die Tracks einander zu ähnlich, um wirklich für den ein oder anderen benötigten Aufhorcher sorgen zu können. Simpler Geradeaus-Thrash, der zwar kompetent gezockt wird, aber dem meist die Spannungsbögen abgehen, so etwas kann ich mir problemlos zwei oder drei Stücke lang anhören, in Alben-Länge ist mir das zu eindimensional.

Technisch wird das Material durchaus kompetent in Szene gesetzt, an den Instrumenten findet man hier keine Stümper. Allerdings ist mir der Gesang auch wieder eine Spur zu unvariabel, auch wenn die Versuche von Mönch, den Sangesbereich durch Einstreuen von Growls aufzulockern, durchaus löblich sind. Dafür klingt die Produktion nicht wirklich überzeugend, billig wäre hier wohl der bessere Ausdruck. Nicht, dass die Scheibe zu dumpf oder zu leise abgemischt wäre, nein, eher das Gegenteil ist der Fall. Zu künstlich und deutlich zu scharf ist der allgemeine Klang, besonders die Schießbude klingt eigentlich nur aufdringlich. Dafür geht der Umfang einigermaßen in Ordnung und beim Cover bin ich mir zwar nicht sicher, was genau es darstellen soll, aber zumindest bunt isses.

Gut geht anders. Durchschnittliches Material, brauchbar umgesetzt, aber suboptimal präsentiert, damit kann man heutzutage nicht mehr großartig punkten. Zumindest bei mir nicht...

Hannes

2 von 6 Punkten

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