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The Flaw - All You Have

The Flaw - All You Have
Stil: Female Fronted Rock
VÖ: 21. Oktober 2011
Zeit: 48:36
Label: Soulfood Music
Homepage: www.theflaw.de

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Ich habe die aktuelle CD von The Flaw wirklich oft gehört. Warum? Weil ich wollte, dass sie mir gefällt. Ich meine, die Sängerin Alexandra Leu ist hübsch, das erste Probehören hat extrem viel versprochen - was soll da noch schiefgehen? Es ist tatsächlich so, dass man quasi jede beliebige Stelle der Scheibe anspringen kann, und es ertönt angenehme, sehr gut produzierte Rockmusik, garniert mit der durchaus passabel klingenden, omnipräsenten weiblichen Stimme.

Aber trotzdem weiß mich das Werk in seiner Gesamtheit nicht zu überzeugen. Zu ähnlich sind sich die einzelnen Songs, zu simpel die sich wiederholenden Akkordfolgen und zu vorhersehbar die Arrangements. Da helfen auch die sicherlich mit viel Liebe eingestreuten Keyboards und Samples nicht. Versteht mich hier nicht falsch, All You Have ist ein feines Scheibchen, das man gut im Hintergrund laufen lassen kann, wenn Besuch da ist. Beginnt man aber, sich auf die Songs zu konzentrieren, fehlen einfach die Ecken und Kanten, die eine Scheibe wie diese zu etwas Besonderem machen könnten. Klar, The Flaw klingen keinesfalls wie die typischen Symphonic-Metal-Träller-Bands Nightwish, Liv Kristin oder Within Temptation. Jedoch kann und darf man das nicht als alleiniges Merkmal gelten lassen, um musikalische Eigenständigkeit zu beweisen. Die Vergleiche, die man hier heranziehen müsste - Tori Amos oder Anneke Van Giersbergen (ex-The Gathering) - werden stimmlich wie auch songwriterisch kaum erreicht, was hauptsächlich an der oben schon genannten Selbstähnlichkeit liegt. Außerdem wechselt Sängerin Alexandra zwar immer wieder schön zwischen Kopf- und Bauchstimme, springt aber leider nie über ihren Schatten. Emotionale stimmliche Ausbrüche oder überzeugende und aus dem Album herausragende Melodien sind dafür auch deutlich zu dünn gesät.

Schade, denn aus Sicht von Produktion und Potential der Band wäre da wesentlich mehr drin gewesen. Wer auf melancholische Rockmusik mit weiblichen Vocals und Radiotauglichkeit steht, könnte sein Glück aber trotzdem mal mit dieser Scheibe versuchen.

Sebbes

3 von 6 Punkten

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