8 Headbänga online
18.09.2020 Necrotted
18.09.2020 A Life Divided
19.09.2020 The Spirit
19.09.2020 J.B.O.
19.09.2020 Milking The Goatmachine
21.09.2020 Master
Reviews (10169)
Navigation
Artikel des Tages
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Forcentury kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Forcentury - Vanguard

Forcentury - Vanguard
Stil: Power/Progressive Metal
VÖ: 27. Oktober 2009
Zeit: 49:46
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.forcentury.com

buy, mail, print

Mit einem Debütalbum sollte eine junge Band ja eigentlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, damit die noch junge "Fan"-Gemeinde Blut leckt und auch für die kommenden Werke bei der Stange bleibt. Gelingt dies nicht, ist es mit einer großen musikalischen Karriere meist Essig. Und genau das dürfte den Dänen Forcentury blühen, die mit ihrem Erstling Vanguard recht ziellos im keyboardlastigen Powermetal-Genre umher schwimmt. Beim ersten Durchlauf lässt sich die Geschichte dank des dynamischen "Land Of Mirrors" und "Rise Of The Machines", das sich durch düstere, komplexe Arrangements und eine sehr coole Melodieführung auszeichnet, noch relativ gut an und man kommt nicht umhin den Jungs aus Kopenhagen Talent zu bescheinigen. Die dazwischen liegenden "Through The Eyes Of Thunder" und "Speculator" fallen im Vergleich zu diesen beiden Tracks zwar qualitativ ab, was nicht zuletzt an der fehlenden Ausdruckskraft des Frontmanns liegt, aber gut - das überlebt man... Durchschnitt halt. Ab Lied Numero Fünf verfliegt dann allerdings das vorhandene Wohlwollen (fast) vollständig. Sowohl musikalisches Talent als auch der Wille gute Songs zu schreiben sind zwar immer noch erkennbar, die fertigen Stücke ersaufen aber gnadenlos im tiefen Meer des gefrickelten Kitsches. Beispiele gefällig? Nehmen wir nur die von kübelweise Pathos getragene Halb-Power-Ballade "Love And Honor". Da säuselt Sangesmeister Johnn Thunder mit allen vorhandenen und nicht vorhandenen Emotionen gegen von Bombast getragene Keyboardmelodien an, dass man am liebsten einen Eimer unter die Boxen stellen möchte. Oder betrachten wir das abschließende "The Abyss". Keys duellieren sich mit den Gitarren, welchen die unglaublichsten Tonfolgen entlockt werden und beide legen ein Tempo vor, dass der Eindruck entsteht, nicht nur der Hörer möchte die Sache möglichst schnell hinter sich lassen. Dazu wiederholt Mr. Thunder ständig die beschwörende Textzeile "It's coming for you...", was mich noch einen abschließenden Blick in meine Kristallkugel werfen lässt. Darin erkenne ich zwar nicht, was hinter mir her ist, ich sehe aber eine relativ kurze Halbwertszeit für eine dänische Formation namens Forcentury...

JR

2 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Treat - Coup De Grace
Vorheriges Review: Phil Vincent - Controlled Insanity

© www.heavyhardes.de