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Various Artists - W:O:A Full Metal Juke Box (3-CD)

Various Artists - W:O:A Full Metal Juke Box (3-CD)
Stil: -1
VÖ: 10. August 2009
Zeit: 3x ca.67:00
Label: GoldenCore Records

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Es ist mal wieder soweit, die Wackener veröffentlichen die CD-Compilation Full Metal Juke Box mit ihrem Festivallogo darauf. Doch dieses Jahr ist da etwas anders, denn sie feiern ihr 20-Jähriges mit drei CDs. Grund genug etwas Großes zu erwarten und mal wieder reinzuhören.

Schön ist das Dreierdigipack aufgemacht, so schön, dass einem das Herz ganz schwer wird, wenn man an die gute Zeit denkt, die man schon auf diesem Acker von Bauer Trede verbracht hat. Schwer, weil Wacken erst wieder im nächsten Jahr ist. Also möchte man sich die Zeit mit etwas Musik bis dahin verkürzen und erwartet zum runden Geburtstag des Festivals eine große Nummer. Leider wird man hierbei jedoch enttäuscht, weil das Konzept der CD nicht überzeugen kann. Zwar sind so große Namen darauf vertreten wie In Flames, Dimmu Borgir, U.D.O., Arch Enemy, Iced Earth und, und, und, jedoch spiegelt diese Auswahl das Festival nur bedingt wider. Denn bei den meisten Aufnahmen handelt es sich um die Studio- und nicht etwa um Live-Versionen aus Wacken. Gut, das war noch nie der Fall, aber gerade zum Jubiläum hätte man gerade das wohl erwarten können. Auch wenn man sich gerade den Slogan 20 Years Of Metal Jewels auf das Banner schreibt, dann sollte das nicht die Vergangenheit der Bands widerspiegeln, sondern die Vergangenheit des Festivals. Was ich damit sagen möchte, ist, dass man ruhig - so als kleines Schmankerl - auch die schlechten Aufnahmen der allerersten Festivalbands - zur Not auch die Livebootlegs - auf die CD hätte draufpacken können, die dann in einem schönen Booklet beschrieben und die Ereignisse der Festivalgeschichte dokumentiert worden wären. Stattdessen muss man mit einem eben mal zusammengeschusterten Potpourri der Bands der letzten zehn Jahre vorlieb nehmen, auf welches der Bullenschädel genagelt wurde. Selbst hierbei war es anscheinend zuviel verlangt, die CDs in True und Black Stage zu unterteilen, was zur Folge hat, dass sich jede CD nicht ohne den Daumen am Skip-Knopf der Fernbedienung hören lässt.

Das Fazit von 20 Years Of Metal Jewels fällt ernüchternd aus, denn aus dem großen Datum wurde nichts gemacht, weder auf der CD noch beim Billing des diesjährigen Festivals, das eher durchschnittlich war. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass man mit wenig Aufwand möglichst viel Umsatz machen möchte. Diese Hoffnung auf Gewinn ist ja auch nicht unberechtigt, denn auf der CD steht ja schließlich W:O:A und das zieht immer noch unheimlich.

Alex

2 von 6 Punkten

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