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Various Artists - Metal Ostentation Vol. 8

Various Artists - Metal Ostentation Vol. 8
Stil: -1
VÖ: 01. Juli 2006
Zeit: 76:47
Label: Enclave Records

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Aus Portugal erreicht uns dieses Mal ein Sampler, auf dem sich 18 Bands um die Gunst des Hörers bemühen. Von den hierauf enthaltenen Bands habe ich jedoch bislang noch nie etwas zu hören bekommen. Wer es genau wissen will, hier die Bands: Loss, Aygghon, Eisenherz, Untamed, Desperate Colours, Excrete, Amuza, Dawn Of Tears, Lithany, Fallen Within, Brutal Murder, Erebos, Rude Forefathers, Youpi, Galati, Life's Decay, Hatred Angel und zuletzt Seraphim Slaughter. Kennt die jemand?
Aber sei's drum, schauen bzw. hören wir einmal, was hier für musikalische Kost geboten wird. Der überwiegende Teil frönt dem Death und Thrash Metal, aber auch Grindcore (Excrete, Brutal Murder) ist vertreten. Ganz strange wird es gegen Ende, wenn Life's Decay ihren Noise fabrizieren. Soviel zum Thema Musikstil. Doch kommen wir nun zur Qualität eben dieser. Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: die wirklich guten Bands kann man hier auf der achten Auflage mit einer Hand abzählen. Und braucht noch nicht einmal alle Finger dazu. Denn nur der Opener Loss ("Reverent One") und Dawn Of Tears ("Echoes Of Eternal Life") wissen zu gefallen. Der Hälfte des Rests bewegt sich irgendwo in der Einheitssuppe, also weder schlecht noch gut, einfach normaler Durchschnitt und eher einfallslos. Doch gibt es auch Totalausfälle zu verzeichnen. Eisenherz sind hier zu nennen, die einfach nur nach einer billigen Rammstein Kopie incl. dem rollenden "R" klingen und ihre Sache mit platten deutschen Texte "krönen". Aber auch Galati, deren Song "Dreams" sich einfach nur nach einer Soundcollage anhört und schon nach kurzer Zeit nervt. Oder Rude Forefathers, deren Thrash Metal richtig einfallslos klingt und der höchstens den Zeigefinger in Richtung Skip-Taste zucken lässt. Oder, oder, oder...
Auch die Produktionen unterscheiden sich erheblich untereinander. Hier reicht die Palette von recht ordentlich druckvoll bis hin zu das-geht-ja-gar-nicht (Hatred Angel, Seraphim Slaughter, Amuza), bei denen man stellenweise die Vorstellung hat, der Schlagzeuger hat sich Muttis Schnellkochtopf geschnappt.
Ehrlich gesagt braucht diesen Sampler kein Mensch.

Ray

Ohne Wertung

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