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Velcra - Between Force And Fate

Velcra - Between Force And Fate
Stil: Crossover
VÖ: 04. Juli 2005
Zeit: 38:32
Label: Drakkar
Homepage: www.velcra.com

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Ja, der gute alte Crossover, der uns Anfang und Mitte der Neunziger des vergangenen Jahrhunderts so viel Freude auf Parties und Festen bereitet hat. Wer kennt sie nicht, die alten Helden, Rage Against The Machine, Clawfinger oder die deutschen H-Blockx, die immer und immer wieder durch die Boxen schallten, bis sie keiner mehr hören konnte.
Velcra schlagen nun mit Between Force And Fate eine Brücke zwischen heute und gestern. Vor allem Gesangs-technisch erinnert Frontfrau Jessi Frey ein ums andere Mal an eine Mischung aus H-Blockx und Beastie Boys, hier wird gerappt, gesungen oder auch wütend geshoutet. Die Frau setzt ihre Stimme sehr geschickt und variabel ein und klingt dabei nicht wie eine zerbrechliche Trällerina, sondern steht auf einem Level mit Sandra Nasic von den Guano Apes.
Einige der Riffs könnten auch durchaus aus der Feder von Gitarrenwiz Tom Morello stammen, andere aber wiederum hat man nicht nur einmal in der Vergangenheit gehört. Wenn man sich dann noch einen Schuss elektronische Spielereien der Marke The Prodigy hinzudenkt, dann hat man ein verdammt gutes Bild davon, welche Musik die Finnen fabrizieren. Aber keine Angst, die Soundspielereien aus dem Computer oder Keyboard dienen nur der Unterstützung der Songs, die stets vom Gesang und den wuchtig produzierten Gitarren dominiert werden. Überhaupt ist der Sound sehr fett ausgefallen, wie man es von heutigen Crossover / Nu Metal Produktionen eigentlich gewohnt ist, nur die Snare scheppert ein wenig arg blechern.
Wer den Guano Apes immer noch nachtrauert oder ein paar nostalgische Momente genießen möchte, der macht mit Between Force And Fate sicherlich nichts falsch.
Für alle die es interessiert, mein Exemplar dieses Albums ist mit einem Kopierschutz versehen, deswegen kann ich leider nur davon abraten, hier zuzuschlagen, auch wenn die Musik nicht schlecht ist.

Lord Obirah

Ohne Wertung

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