3 Headbänga online
30.10.2020 Tuxedoo
31.10.2020 Halloween im Backstage
21.11.2020 Tanzt! 2020
02.12.2020 Marduk
04.12.2020 Coogans Bluff
04.12.2020 Nightwish
Reviews (10187)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Afgrund

Interview:
Dorrn

Live-Bericht:
Bang Your Head!!!

Video:
Manzana
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Ram-Zet kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Ram-Zet - Intra

Ram-Zet - Intra
Stil: Avantgarde Progressive Gothic Death Metal
VÖ: 11. Juli 2005
Zeit: 53:35
Label: Tabu Recordings
Homepage: www.ram-zet.com

buy, mail, print

So ganz pauschal würde ich Intra jetzt mal als "anstrengend" kategorisieren. Anstrengend deshalb, weil es viele Tempowechsel gibt, ebenso oft wird zwischen verschiedenen Stilen wie Gothic oder (progressivem) Death Metal gewechselt. Hinzu gesellt sich noch der oft vollzogene Wechsel von relativ simplen Teilen hin zu komplexen Sachen. Das geht hoppla-hopp, z.B. einfach gehaltene Strophe mit weiblichem Gesang und plötzlich vertrackte Riffs mit dem männlichen Gegenstück, die die Kinnlade nach unten klappen lassen um ebenso schnell wieder in einen einfachen Teil umzuschlagen.
Hört sich ziemlich zerfahren an, ist es aber seltsamerweise nicht. Bei vielen Bands wirken solche Wechsel zerstückelt und passen meist nicht so recht zusammen, hier aber wirkt nichts aufgesetzt, auch wenn die Songs auf Intra alles andere als leicht zu konsumieren sind. Man braucht schon seine Zeit bis sich das Material entfaltet. Irgendwie erinnern mich Ram-Zet ein wenig an Extol, die auch immer scheinbar mühelos zwischen komplexem Anspruch und unbeschwerter Einfachheit hin- und herpendeln, aber nie den Blick für's Ganze verlieren. Was mir hier anfangs auch Schwierigkeiten bereitet hat, war das Wechselspiel zwischen männlichem Krächz-Kreisch- und weiblichem Gothic-Gesang, wobei vor allem letzterer zu einigem Stirnrunzeln führte. Aber auch hier entfaltet sich der Gesang erst nach mehreren Durchläufen und man kann sich die Musik gar nicht mehr anders vorstellen.
Neben der Standardinstrumentierung werden alle Lieder immer wieder von diversen
elektronischen Spielereien, Orgel-, Violinen- oder Keyboardklängen durchzogen, die für mehr Tiefe und Abwechslung sorgen, aber nie nervig im Vordergrund stehen.
Avantgarde Progressive Gothic Death Metal, das ist mal eine Schublade, trifft aber als
Stilbeschreibung ganz gut zu. Mit Intra ist der 1998 von Multiinstrumentalist Zet gegründeten norwegischen Band eine ungewöhnliches Stück Musik gelungen, das in verschiedenen Lagern Anhänger finden dürfte.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Velcra - Between Force And Fate
Vorheriges Review: Evereve - Tried & Failed

© www.heavyhardes.de