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Outcast - First Call/Last Warning

Outcast - First Call/Last Warning
Stil: Death Thrash Metal
VÖ: 04. April 2005
Zeit: 41:48
Label: Thundering Records
Homepage: www.outcast.fr.tc

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Aus Frankreich schwappt zur Zeit die große Veröffentlichungswelle zu uns herüber. Auch
Outcast sind ein Teil dieser Welle und haben folglich nichts mit dem Klon-Pop-Rap-Produkt aus deutschen Landen zu tun. Wäre auch sehr verwunderlich gewesen, wenn wir das bei uns aufgenommen hätten. Aber wir haben schon mehrere seltsame Sachen auf der Seite.

Weniger seltsam dagegen ist die Musik auf First Call/Last Warning, denn die orientiert sich
hörbar an der guten alten Bay Area und mischt das Ganze mit einem gehörigen Schuss Florida Death. Oder umgekehrt, das variiert nämlich von Song zu Song. Mal ist eine Komposition Death Metal lastiger, mal tendiert sie mehr in Richtung Thrash. Über First Call / Last Warning kann man fast nur Gutes berichten, hier stimmt der musikalische Härtegrad, der Groove kommt nicht zu kurz, an abwechlungsreichen Riffs und Songstrukturen mangelt es ebenfalls nicht und der technische Anspruch ist gerade so hoch, dass man in verschieden anspruchsvollen Lagern wildern kann. Die Soli sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern, relativ kurz, prägnant und sehr old-school. Das gefällt.
Auch mit ruhigen und atmosphärischen Elementen wissen Outcast umzugehen, wie das
instrumentale mit Funksprüchen unterlegte "Deus Ex Machina" beweist. Dieser Song bildet
sozusagen den ruhenden Mittelpunkt in einem ansonsten stürmischen Album. Erinnert mich
irgendwo ein wenig an Hypocrisy, das Intro auf der Abducted, auch wenn die Musik sonst nichts mit den Schweden gemein hat. Nervig ist lediglich der Gesang, der massive Abzüge in der B-Note verursacht. Der beschränkt sich hauptsächlich auf Hardcore-mäßiges Gebelle, was mir nach einigen Songs mächtig auf die Eier geht. Die wenigen eingestreuten Death Growls reißen da auch nicht mehr viel raus.Schade eigentlich, denn die Franzosen legen hier ein mächtiges Brett vor und haben definitiv noch Großes vor sich. Hoffentlich dann mit besserem Gesang.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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