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Epica - Consign To Oblivion

Epica - Consign To Oblivion
Stil: Symphonic Metal
VÖ: 21. April 2005
Zeit: 52:42
Label: Transmission Records
Homepage: www.epica.nl

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Nach dem durchschlagenden Erfolg ihres DebĂŒts The Phantom Agony, der die HollĂ€nder Epica zu den 2 Meter Sessies und einer Neuaufnahme mit dem Titel We Will Take You With Us fĂŒhrte, legen sie nunmehr ihr lang erwartetes zweites Album Consign To Oblivion vor. Textlich zum grĂ¶ĂŸten Teil inspiriert von der Hochkultur der Mayas, fĂŒhrt Hauptsongwriter und Mastermind Mark Jansen sein großes Projekt fort: Gothic Metal mit Frauengesang mit der epischen Tragweite von Soundtracks zu verbinden. So ĂŒberrascht es nicht, dass das Intro sehr an den Fluch der Karibik-Soundtrack erinnert. Dann legen die sechs NiederlĂ€nder mit "Dance Of Fate" gleich einen Track vor, der so typisch Epica ist, dass man meint, die letzte CD noch nicht aus dem Player entfernt zu haben. Auch das folgende "The Last Crusade", der beste Song des Albums, zeigt die herausragenden positiven Eigenheiten dieses Stils: Treibender Gothic Metal mit viel Durchschlagskraft wird mit Hilfe des achtköpfigen Orchesters und des sechsköpfigen Chors um ein bombastisches, klassisch beeinflusstes Element angereichert. Lied Nummer vier, "Solitary Cloud", tritt dagegen voll auf die Bremse und entpuppt sich als sehr gefĂŒhlvoll gesungene Ballade. Simones Stimme hat ihre warme QualitĂ€t nicht verloren, sondern ist gereift und hat sogar noch an Ausdruck gewonnen. Leider ist damit der beste Teil des Albums schon vorbei. Bei "Blank Infinity" verliert die Musik durch die hohen Soundtrack-Anteile an EingĂ€ngigkeit; sie rĂŒckt in den Hintergrund und rauscht somit am Gehirn des Hörers vorbei. Dies setzt sich den gesamten Rest des Albums fort; wobei als fremdes Element noch Growls eingesetzt werden. ("Force Of The Shore"). Diese wollen allerdings so gar nicht zu den restlichen, doch recht sanften Tönen passen. Auch bei "Mother Of Light" werden die Growls eingesetzt und auch hier passen sie nicht. Dieser Song ist ziemlich symptomatisch fĂŒr das Album. Man erkennt gut, dass Mark sich sehr bemĂŒht hat, den auf Phantom Agony erstmals gehörten Sound zu verfeinern und das Ganze sowohl noch epischer als auch noch durchschlagender zu machen. Das Epische ist ihm gelungen, das Durchschlagende leider nicht. Der rote Faden ist irgendwo unterwegs verloren gegangen. Mal sehen, ob Mark ihn zum nĂ€chsten Album wieder findet.

Kara

3 von 6 Punkten

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