22 Headbänga online
Suche:
21.07.2024 Ronnie Romero
22.07.2024 Strung Out
22.07.2024 Godsleep
23.07.2024 The Dwarves
23.07.2024 Hellripper
24.07.2024 Normahl
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Kalmah

Interview:
Varon

Live-Bericht:
Ensiferum

Video:
Atrocity
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Slipknot kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Slipknot - Iowa

Slipknot - Iowa
Stil: Nu Metal
VÖ: 27. August 2001
Zeit: 66:26
Label: Roadrunner Records
Homepage: www.slipknot1.com

buy, mail, print

Wie bereits mehrmals angekündigt, wird auf der neuen Slipknot nicht mehr gerockt, statt dessen wird der Schmusesonghammer ausgepackt . Songs für die einsamen Stunden zu zweit (oder zu dritt, je nachdem, wie lang man mit einer Hand durchhält *g*) und für die Abi-Abschlussfeier werden uns auf der von Country beeinflussten und Iowa betitelten CD geboten. Ja klar, und ausserdem ist George W. Bush ein friedliebender Mensch, Berlin ist schöner als München und der FC Bayern ist Abstiegskandidat!

Natürlich ist Bush Kein friedliebender Mensch und natürlich ist München schöner als Berlin und zuguterletzt ist der FCB alles andere als Abstiegskandidat und natürlich ist die neue Slipknot auch kein Schmusealbum. Im Gegenteil: Slipknot haben ihre Drohung wahr gemacht. Anstatt auf Nummer sicher zu gehen und ein Album voller Wait & Bleed-Kopien abzuliefern, knüppelt man sich über eine Stunde durch 13 Songs (+ ein knapp einminütiges Intro).

Bereits beim ersten Song tritt der Drummer das Gaspedal bis zum Anschlag durch, doublebass bis zum abwinken, aggressives Geshoute und fiese Riffs kreieren ein wahres Groovemonster. Wahnsinn! Die mit People = Shit eingeschlagene Linie wird sodann beim dritten Song Disasterpiece fortgesetzt. Was bereits nach kurzer Zeit auffällt ist, dass die Songs strukturierter, härter und groove orientierter als beim Erstlingswerk ausfallen. Dazu trägt auch die erneut von Ross Robinson vorgenommene Produktion ihren Teil bei. Liess eben dieser nicht vor einiger Zeit verkünden, von dem ganzen New Metal-Kram die Nase voll zu haben? Egal...

Nur selten wird die Melodiekeule ausgepackt, wie z. B. beim vierten Song "My Plague" der mit einem melodiösen Refrain aufwarten kann. Song #7 "Gently" sticht auch noch etwas heraus, wird hier doch etwas mehr auf Atmosphäre, denn auf Geprügel gesetzt, zumindest anfangs.

Den Ohrwurm des Albums stellt "Left Behind", der wohl den Wait & Bleed-Nachfolger darstellen dürfte, geht man hier doch ähnlich zu Werke.

Die Bewertung dieser CD fällt nicht leicht. Zum einen sind die Songs für sich genommen nicht schlecht, andererseits stumpft man nach fast 60 Minuten Geprügel schon irgendwie ab, soll heissen, die CD wird etwas langweilig und es bleibt nicht viel hängen. Aufgrund der unbestreitbaren Höhepunkte aber trotzdem empfehlenswert!

Andreas

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de