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Askara - Horizon of Hope

Askara - Horizon of Hope
Stil: Progressive Gothic Metal
VÖ: 20. Oktober 2016
Zeit: 40:41
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.askara.ch

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Mit Askara macht sich eine neue Band auf, im bereits dichten musikalischen Dschungel neue Akzente zu setzen. Um das zu erreichen, hat sich der Vierer aus Basel/Schweiz progressiven Gothic Metal auf das Banner geschrieben. So weit, so gut. Doch hält diese Bezeichnung, was sie verspricht?
Über weite Strecken: ja. Doch nicht über die komplette Spieldauer. Die erste Hürde, die es zu nehmen gilt, heißt "Beyond The Horizon Of Hope" und ist der Opener des Silberlings. Dieser ist zwar musikalisch durchaus interessant gehalten, gesanglich aber - vor allem was die Growls betrifft - eine eher schwer verdauliche Nummer. Denn mit eben dieses Growls wird hier ziemlich übertrieben, sind diese doch eher in die Rubrik "gutturales Gurgeln" angesiedelt und stehen dem Song mehr im Weg als sie ihm helfen. Doch hat man den Opener erst einmal hinter sich gebracht, zeigen Askara, dass sie auch anders können. Dann nimmt das Debutalbum durchaus Fahrt auf und kann mit so manchem Melodiebogen Punkte sammeln. Vor allem dann, wenn man das gesangliche Feld komplett Myriam Schmidt überlässt, die mit ihrer kraftvollen Stimme zu überzeugen weiß. Ohne die in diesem Genre teils obligatorischen höheren Gesangslagen zeigt Myriam, wie man Gesang und Instrumentalfraktion zu einer Einheit verbindet. Ab und an blitzen zwar leichte Parallelen zu Amy Lee (Evanescence) vor dem geistigen Auge auf wie bei "My Name", aber das soll hier nur als Anhaltspunkt verstanden werden. Bei besagtem "My Name" verzichtet man auch auf die progressiven Elemente wie Breaks oder sonstige Spielereien, sondern lässt dem Song einfach den Platz, den er benötigt und seinen Lauf. Dabei wird hier zwischen ruhigen, andächtigen Momenten und dezentem Rock gewechselt, was dem Song sehr gut zu Gesicht steht. Danach folgt jedoch mit "Artefact Of Want" der nächste, wenn auch nur stellenweise, gewöhnungsbedürftige Song. Hier wird nämlich anstatt der anfänglichen Growls männlicher Klargesang eingesetzt, der ziemlich weinerlich klingt.
Horizon Of Hope ist klar als Einstiegswerk einer Band zu betrachten. Man merkt, die Band sucht noch nach ihrem eigenen Weg und experimentiert noch herum, um sich selbst zu finden. Wenn man sich jedoch auf die kraftvolle Stimme von Myriam verlässt, kann nicht mehr viel schief gehen. Ein guter Einstand, der jedoch noch ordentlich Luft nach oben hat.

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3 von 6 Punkten

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