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Girlschool - Demolition Re-Release / Hit And Run Re-Release / Screaming Blue Murder Re-Release

Girlschool - Demolition Re-Release / Hit And Run Re-Release / Screaming Blue Murder Re-Release
Stil: Rock´n´Roll
VÖ: 17. März 2017
Zeit: CD1 ca. 51 min - CD2 ca. 48 min - CD3 ca. 34 min
Label: Dissonance Productions
Homepage: www.girlschool.co.uk
MySpace: www.myspace.com/girlschool1

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"Was ich hörte, haute mich wirklich um. Diese vier Mädels rockten wie die Hölle. Ihre Gitarristin, Kelly Johnson, konnte jedem verdammten Gitarren-Wichser, den ich bislang gesehen hatte, das Wasser reichen." Wenn es um die britische Band Girlschool ging, war Lemmy Kilmister stets voll des Lobes, wie dieser Auszug aus seiner Autobiographie White Line Fever demonstriert. Seit der ersten Begegnung im Jahr 1979 waren die Wege beider Bands - Girlschool und Motörhead - für viele Jahre immer wieder verbunden. Gerade auf Tour durften die vier Mädels des Öfteren für Motörhead eröffnen, was ihrer Karriere natürlich einen ordentlichen Schub verlieh.

Hört man sich Nummern wie "Demolition Boys" (Demolition, 1980), "C'mon Let's Go", "Watch Your Step" (Hit And Run, 1981) oder "Hellrazor" (Screaming Blue Murder, 1982) an, dann kann man auch heute nur zu gut verstehen, was der Motörhead-Frontmann an dieser Girlgroup gefressen hatte - mal abgesehen von der Tatsache, dass es eben vier Mädels waren, die hier die Instrumente bedienten. Ihr frecher Mix aus gutem alten Rock'n'Roll, der richtigen Dosis britischen Heavy Metals und einer dicken fetten Schippe Punk a la Ramones ergänzte sich prima mit dem rüden Sound von Motörhead und es scheint, als wären beide Bands dazu bestimmt gewesen, miteinander auf Tour zu gehen. Ihre aus heutiger Sicht größten Hits lieferten Girlschool mit ihren ersten drei Alben, die zwischen 1980 und 1982 über Bronze veröffentlicht wurden. Die Nummer "Race With The Devil" vom 80er Debüt Demolition findet sich heute noch auf manch einer Rock-, Metal- oder Biker-Klassiker-Compilation und wenn man sich die neue Generation an Girlgroups im Metal vor Augen führt, so lieferten Girlschool (neben The Runaways) mit ihren Frühwerken die Blaupause für das, was Crucified Barbara, Lizzies oder The Amorettes 35 Jahre später vom Stapel lassen und damit auch gut ankommen. Ein Beweis, dass Demolition, Hit And Run und Screaming Blue Murder tatsächlich zeitlose Klassiker sind, und Legitimation genug, dass sie nun via Dissonance Productions als Re-Release mit aufgepäppeltem Klang und Bonusmaterial noch mal herausgebracht werden, auch wenn Hit And Run bereits 2013 von der Band noch einmal komplett neu eingespielt wurde.

Während für Demolition die Single- und Demo-Versionen zu einigen Albumtracks als Bonus beigelegt wurden, findet man auf Hit And Run zwei Songs der 1981 unter dem Namen Headgirl zusammen mit Motörhead eingespielten EP St. Valentine's Day Massacre sowie die Nummer "Tonight" und eine Live-Aufnahme von "Demolition Boys". Leider muss man bei Screaming Blue Murder auf Bonus-Material verzichten.

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