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Machine Head - Through The Ashes Of Empires

Machine Head - Through The Ashes Of Empires
Stil: Neo Thrash
VÖ: 13. Oktober 2003
Zeit: 44:43
Label: Roadrunner Records
Homepage: www.machinehead1.com
MySpace: www.myspace.com/machinehead

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Track 01, 0:00 - 0:44 : Der Reviewer sitzt am Schreibtisch. Die eine Hand stützt das Kinn, die andere tippelt gelangweilt auf der Tischplatte herum.

Track 01, 0:45 - 1:34 : Besagter Reviewer hebt den Kopf, die Hand hört auf zu tippeln

Track 01, 1:35 - 6:45 : Unser Reviewer hebt mit einem Ruck seinen fetten Hintern aus dem Stuhl und jagt den markerschütternden Urschrei "Let freedom ring with a shotgun blast!!!" durch das Gebäude.

Hölle! Der Opener "Imperium" setzt direkt dort an wo "Burn My Eyes" seinerzeit aufgehört hat. Neo Thrash erster Güteklasse! Dieser erste Eindruck relativiert sich zwar über die gesamte Spielzeit hinweg, da Machine Head nach wie vor auch auf modernere Elemente setzen. Von plakativen Nu Metal Ansätzen aus "The Burning Red" Zeiten hat man sich aber gänzlich gelöst, genauso wie von den überfrachteten Arrangements des letzten Albums "Supercharger". Nur "Elegy" klingt mit seinem aufgesetzt-gelangweilten Strophengesang etwas gewöhnungsbedürftig. Dafür entschädigen oldschool Songs wie "In The Presence Of My Enemies" doppelt und dreifach. Die Läufe am Ende eines Riffs sind urtypisch für Rob Flynn, so wie die perkussiven Toms im Wechsel mit kurzen Doublebase Einschüben typisch für den frühen Stil dieser Band sind. Gekrönt wird dieser grossartige Song durch ein krankes wie melodisches Solo, und der am Ende ständig wiederholten Catchphrase "On your grave I will stand": Pure Energie!
Aber dieses Album hat noch mehr zu bieten als eine hervorragende Mischung aus altem und neuem Stil. "Descend The Shades Of Night" ist etwas das Machine Head so noch nicht gebracht haben: Eine gelungene Halbballade mit Akustikgitarre und Aggroparts. Das ganze inklusive Überlänge (7:54) und doppelläufigen, hochmelodischen Soli im Mittelteil. Wirklich nicht schlecht, auch wenn der moderate Teil ein wenig packender sein dürfte.
Also Klartext: Ein "Burn My Eyes" ist es nicht, aber es ist so nahe an dessen Klasse dran wie seit "The More Things Change" kein Album dieser Band mehr. Machine Head haben hier einen Kompromiss gefunden der so ziemlich jeden ihrer Hörer zufriedenstellen dürfte.
Die o.g. Spielzeit bezieht sich im übrigen auf die Promo. Die offizielle Version wird mit zwei weiteren Songs ausgestattet sein.

David

5 von 6 Punkten

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