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Faun - Midgard

Faun - Midgard
Stil: Pagan Folk
VÖ: 19. August 2016
Zeit: 50:20
Label: Universal Music
Homepage: www.faune.de
MySpace: www.myspace.com/paganfolk

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Irgendwie habe ich es geschafft, durch all die Jahre hindurch einen weiten Bogen um die Gruppe Faun zu machen. Zuletzt siegte aber doch die Neugier, angespornt durch den anhaltenden Erfolg der Spielleute aus Gräfelfing. Daher liegt nun Midgard, das mittlerweile neunte Studioalbum der Band zur Rezension auf meiner Festplatte.

Der Titel lässt es bereits erahnen - Midgard beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Themen aus der nordischen Mythologie und steht als Konzeptalbum somit auch voll und ganz in der Tradition bisheriger Veröffentlichungen aus dem Hause Faun. Dass sich die sechs Oberbayern der mittelalterlich anmutenden Musik (selbst nennt es die Band ja Pagan Folk) verschrieben haben, dürfte mittlerweile bekannt sein. Dabei bleibt es auch anno 2016. Mit altertümlichen Instrumenten und einem unbestreitbar guten Händchen für eindringliche Melodien decken Faun auf Midgard die ganze Palette musikalischer Gefühlsausdrücke ab. Von leichten und tanzbaren Nummern ("Federkleid"), über meditative ("Alba II") und mystische Klänge ("Nacht Des Nordens") bis hin zu melancholischen Balladen ("Macbeth") findet man alles, was die Fans wohl bisher auch von Faun gewohnt waren. Die zarten Gesangslinien verleihen der Musik ein durchweg ruhiges, zum Teil aber auch düsteres Erscheinungsbild. "Odin" beispielsweise ist eine eher schwer verdauliche und intensive Nummer, die in Zusammenarbeit mit Wardruna, den Co-Komponisten der TV-Serie Vikings, geschrieben wurde. Mit solcher Musik im Gepäck wären Faun vor ein paar hundert Jahren vermutlich von Hof gejagt worden. Heute drückt man da gerne ein Auge zu.

Als Begleitung eines der vielen mittelalterlichen Events, denen man Land auf Land ab begegnet, sind Faun sicherlich die erste Wahl. Aber auch dann, wenn man meditative Ruhe sucht, manch poppige Einschübe gerne toleriert, auf elektronisches Beiwerk, wie etwa Stromgitarren, aber verzichten möchte. Nun ist diese Rezension ja aus Sicht eines bekennenden Metalheads verfasst, und dem fehlen am Ende und v.a. auf Dauer natürlich genau jene rockigen, elektronischen Elemente. Ohne das kompositorische Können von Faun in Frage stellen zu wollen, verzichte ich daher auf eine Punktewertung. Die Neugier wurde befriedigt und es bleibt die Erkenntnis, Faun sind eben doch nicht so ganz meine Baustelle.

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