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Deathless Legacy - The Gathering

Deathless Legacy - The Gathering
Stil: Horror Metal
VÖ: 26. Februar 2016
Zeit: 51:39
Label: Scarlet Records
Homepage: www.deathlesslegacy.it

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Brainstorming. Was weiß ich über die italienische Band Deathless Legacy? 2015 haben sie beim W:O:A Metal Battle ihr Land vertreten. Angesehen hab ich mir den Gig aber nicht. Im Netz bin ich mal über ein grottenschlechtes Video zu einem Song vom Debütalbum gestolpert. "Queen Of Necrophilia" oder so ähnlich. Zuletzt hab ich mir die Promofotos zum aktuellen Album auf der Bandpage angesehen. Die sind dermaßen überzogen, dass Cradle Of Filth daneben wie brave Chorknaben aussehen. War noch was? Ach ja - Deathless Legacy spielen nach eigener Auffassung Horror Metal.

Nun also zum neuen, zweiten Album der Band, das mir zur Diskussion vorliegt. The Gathering beginnt mit schauerlichem Introitus, wie es sich für eine Horrorshow gehört, ehe die vier Herren und die zwei Mädels mit "Circus Of The Freaks" einen ziemlich bizarren Opener an den Start bringen. Der hat tatsächlich etwas von Zirkusmusik und entwickelt sich schnell zu einem Ohrwurm, wie man ihn eigentlich gar nicht haben will. Die folgenden beiden Nummern zeigen schließlich auf, wo die Schwächen der Band liegen. Da fehlt einem oft der rote Faden im Songwriting. Unnötiges und übertrieben theatralisches Keyboardgeklimper wirkt sich eher störend aus und Sängerin Steva La Cinghiala verwendet viel zu viel Mühe darauf, ihr an sich voluminöses Organ so unnatürlich wie nur möglich klingen zu lassen. Wenigstens erwartet den Hörer dann mit "Wolfgirl" wieder eine stärkere Nummer, zu der auch ein Videoclip gedreht wurde. Leider (oder vielleicht zum Glück) läuft das Video hierzulande nicht. Zumindest der Link auf der Bandpage führt in Leere. Auch das folgende "Tiamat" kann sich hören lassen, verzichtet auf unnötigen Firlefanz und spielt sich schnell ins Gedächtnis. Nach einer längeren Durststrecke lässt schließlich der vollkommen durchgedrehte Rausschmeißer "Skeleton Swing" noch einmal aufhorchen, trägt er doch seinen Titel zurecht und liefert gut tanzbare, aber definitiv verrückte Mucke.

Genrepioniere wie King Diamond, Cradle Of Filth oder Sigh, mögen die Blaupause für Deathless Legacy geliefert haben. An deren kompositorisches Vermögen reichen die Italiener aber definitiv noch nicht heran. Gute Ansätze findet man an allen Ecken und auch ein paar gelungene Songs, die Band täte aber besser daran, ihren Sound ein wenig auszumisten und sich aufs Wesentliche, nämlich auf ein gutes Songwriting, zu konzentrieren.

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3 von 6 Punkten

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