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Tragik - Path Of Destruction

Tragik - Path Of Destruction
Stil: Hard Rock / AOR
VÖ: 02. Dezember 2014
Zeit: 58:16
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.philvincent.com
MySpace: www.myspace.com/tragikrox

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Vor kurzem hatte ich noch das neue Legion-Album zur Rezension auf dem Tisch liegen, da kommt Rock-Workaholic Phil Vincent auch schon mit seinem nächsten Projekt um die Ecke. Wie gewohnt hat er auch bei der mittlerweile fünften Liedersammlung unter dem Banner Tragik die Fäden nicht aus der Hand gegeben und zeichnet neben Gesang und einem Großteil der Instrumentalarbeit auch verantwortlich für das Songwriting und die Produktion.

Im Grunde genommen sind sich Legion und Tragik ja auch gar nicht unähnlich. Beide Namen stehen für melodischen Hard Rock, Legion ist vielleicht einen Tick härter, wohingegen Tragik eher auf ein Zielpublikum fortgeschrittenen Alters abgestimmt ist. Mit dieser Tradition wird auch auf Path Of Destruction nicht gebrochen und Fans von Herrn Vincent dürfen sich einmal mehr auf eingängige, sauber produzierte Rockmusik ohne große Schnörkel und Experimente freuen. Gerade flott gespielte Gassenhauer wie der Opener "Look At Me Now" oder das Aushängeschild "What A Fool I've Been" machen ordentlich Laune und siedeln irgendwo zwischen Whitesnake und Victory. Natürlich sind mit "Reflections (Walk Away)" und dem finalen "Thank You" auch zwei Schmusenummern mit im Gepäck. Dazwischen verdient der opulente Longtrack "Lake Of Tears" mit seinen knapp 17 Minuten, aufgeteilt auf fünf Kapitel, besondere Aufmerksamkeit. Hier toben sich die Musiker nämlich so richtig aus und schütteln ein feines Solo nach dem anderen aus ihren Saiten.

Gesprächsbedarf weckt ein weiteres Mal - und das ist bei Phil Vincent ja nichts unbedingt Neues - die Aufmachung der Scheibe. Das Cover mit Kriegerin und Schoßdrachen im Fantasy-Style geht ja ganz in Ordnung. Nur stößt man dann im Inlay, auf der Rückseite und der CD selbst auf diverse Fotografien mehr oder weniger nackter Damen mit etwas Latex, einer Schusswaffe oder einer Gitarre vor den pikanten Stellen, die einen schon ins Grübeln bringen, was das nun eigentlich soll. Aber Schwamm drüber. Die musikalische Leistung schmälert diese grafische Verirrung natürlich nicht. Path Of Destruction ist eine runde Sache, der es am Ende aber etwas an Überraschungen und Eigenständigkeit fehlt.

Dagger

4 von 6 Punkten

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