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Tad Morose - Modus Vivendi

Tad Morose - Modus Vivendi
Stil: Power Metal
VÖ: 17. November 2003
Zeit: 47:02
Label: Century Media
Homepage: www.tadmorose.com

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Tad Morose aus Bollnäs (Heimatkaff der Recken von (Morgana) Lefay, R.I.P.) sind im Metal Bereich beileibe keine Unbekannten mehr, da sie immerhin auf den stolzen Backkatalog von sechs Alben und einer Mini-CD zurückblicken können. Allerdings sind mir die fünf Schweden bisher noch nicht aufgefallen und wenn ich mir ihr aktuelles Album anhöre, weiss ich auch warum.

Modus Vivendi bietet eigentlich alles, was das Power/Heavy Metal verwöhnte Ohr zu hören begehrt, epische Songs wie "Life In A Lonly Grave", eine Halbballade ("Cyberdome") oder krachende Doublebass-Nummern ("Clearly Insane", "Mother Shipton's Words") und auch vom Gesang her bietet Urban Breed (das ist der Sänger, der heisst so, das ist kein Pseudonym und ich hab mich auch nicht in der Band geirrt) eine gute Leistung und hebt sich wohltuend vom Einheitsbrei der Eierkneif-Fraktion ab.

Doch trotz allem Bombast, trotz aller Epic, trotz aller songwriterischer Finesse und allem Abwechlungsreichtum, den Tad Morose auf Konserve gebannt haben und trotz der Tatsache, dass ich mir das Album mittlerweile über zehn mal angehört habe (auch bewusst unter dem Kopfhörer) will sich kein Song so recht festsetzen, sieht man mal von gelegentlichen Passagen , einigen Riffs oder (Gesangs-) Melodien ab. Das ganze Album plätschert einfach so vor sich hin, obwohl die Jungs ohne Zweifel was draufhaben, aber da will bei mir einfach nix zünden. Tad Morose stammen auch nicht aus dieser Klon-Generation (dazu sind sie schon zu erfahren und zu lange im Geschäft), die auf Teufel_komm_raus versuchen Edguy-iger, Rhapsody-iger oder Stratovarius-iger zu klingen als die Originale, nein sie sind das Eigenständigste im Power und Heavy Bereich, was ich in den letzten Wochen und Monaten gehört habe, weswegen es mir auch verdammt schwer fällt, die Band vollkommen in die Belanglosikeits-Ecke abzuschieben, damit würde ich ihnen nämlich verdammt Unrecht tun.

Ich will jetzt hier keine Kaufempfehlung aussprechen, da mir das Album nur als Hintergrundbeschallung taugt, andere werden Modus Vivendi dagegen lieben. Deswegen zücke ich hier die neutrale Drei und jeder sollte sich ein eigenes Bild vom Schaffen der fünf Bollnäser machen.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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