15 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10064)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Paganize

Interview:
Overkill

Live-Bericht:
Cliteater

Video:
Warbringer
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Embercrow kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Embercrow - Blacklight Wanderers

Embercrow - Blacklight Wanderers
Stil: Gothic Metal
VÖ: 31. Oktober 2013
Zeit: 51:20
Label: InnerSun Records
Homepage: www.embercrow.de
MySpace: www.myspace.com/embercrowofficial

buy, mail, print

Wirft man einen Blick in die Biografie des Hamburger Vierers Embercrow, bekommt man von allerhand Rückschlägen zu lesen. Ständige Besetzungswechsel und schließlich ein bankrott gegangenes Plattenlabel führten dazu, dass es seit der Bandgründung neun ganze Jahre dauern musste, bis nun endlich der erste Longplayer an den Start gebracht werden konnte. Da möchte man natürlich gerne gratulieren und Dinge sagen, wie 'was lange währt, wird endlich gut', aber leider will einem das am Ende doch nicht so leicht über die Lippen gehen.

Blacklight Wanderers bietet melancholischen Gothic Metal oder meinetwegen auch Dark Rock, wie es im Beipackzettel steht, der im Grunde außer der genreüblichen Stilistik herzlich wenig zu bieten hat. Zumeist in immer derselben schleppenden Taktung unterwegs ziehen sich besonders die längeren Stücke wie Kaugummi, den meisten fehlt es an Überraschungseffekten und dem klaren Gesang mangelt es einfach noch an Charisma und manchmal auch an Treffsicherheit. Wenn man dann schließlich zum x-ten Mal Chopins Trauermarsch in einem Gothic-Song zu Hören bekommt, muss man sich das Gähnen erst mal verkneifen. Natürlich hat Blacklight Wanderers auch seine guten Momente, da lassen sich etliche angenehme Melodien und schön gespielte Soli entdecken. "Isle Of Origins" etwa startet mit einem ungewohnt dynamischen, fast schon fröhlichen Thema, wird dann wieder ausgebremst und wartet einige Zeit später sogar mit tiefen Growls auf - vielleicht die beste Nummer auf dem Album. Auch das finale "Return To The Outer Realms" macht streckenweise richtig Spaß. Von vorn bis hinten gelungene Stücke sind aber trotz aller guten Anlagen eher Mangelware.

So kann man abschließen sagen, bei Embercrow ist weder Hopfen noch Malz verloren. In Summe ist Blacklight Wanderers sicher kein schlechtes Album. Dennoch geht das alles eben noch einen Tick besser.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de