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Csejthe - Reminiscence

Csejthe - Reminiscence
Stil: Black Metal
VÖ: 15. April 2013
Zeit: 41:47
Label: Eisenwald Tonschmiede
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/csejthe1560

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Csejthe - dieser Name mag denen, die sich für Kriminalgeschichte und die wirklich finsteren Gestalten unserer Spezies interessieren, womöglich bekannt sein. Denn Csejthe heißt jenes Schloss in Ungarn, in dem Gräfin Elisabeth Bathory-Nadasdy lebte und (angeblich) unsagbare Gräueltaten an hunderten junger Mädchen verübte bzw. durch ihre Diener verüben ließ, während sie sich an ihrem Leid ergötzte. Nun hat Lady Bathory ja schon seit geraumer Zeit eine faszinierende Wirkung gerade auf die Metalgemeinde und so ist es nicht verwunderlich, dass Csjethe auch tatsächlich der Name einer Band ist. Ein bisschen verwunderlich ist allerdings, dass diese Band die andere Seite des Globus, nämlich Kanada, ihre Heimat nennt und somit rein geografisch gesehen im Grunde nur wenig Bezug zu dieser Thematik hat.

Aber sei's drum. Csejthe, die Band, hat in der ungarischen Blutgräfin einen Quell der Inspiration gefunden und so kann man auf dem Coverartwork des Albums Reminiscence den Geist der Bathory auch noch durch die Wälder schleichen sehen. Reminiscence ist übrigens bereits die zweite Hinterlassenschaft der Kanadier und für all jene geeignet, die auf dunklen, atmosphärischen und intensiven Black Metal stehen. Dicke Gitarrenwände, eindringliche Melodien und dezent platzierte Keyboards sind Markenzeichen der teils überlangen Lieder, deren gesanglicher Beitrag auf ein nötiges Mindestmaß reduziert wurde. In Summe erinnert das musikalische Konstrukt mit seinem dichten Klanggewand ein wenig an die letzten Werke von Moonsorrow, ohne jedoch ganz an deren Genius anknüpfen zu können. Muss auch nicht sein, mit "Reminiscence", "L'antique Blason" (inklusive beschwörendem Klargesang neben dem genretypischen Keifen) und dem rein instrumentalen "Chant Des Martyres" haben Csejthe ein paar spannende Lieder geschrieben. In ihrer Gesamtheit sind sich die Songs jedoch sehr ähnlich und man vermisst die eine oder andere kompositorische Überraschung. Punkte sammelt man dagegen wieder mit der stimmigen Gestaltung. Reminiscence ist schön anzusehen und wird sicherlich den Weg in so manche Tonträgersammlung schaffen.

Dagger

4 von 6 Punkten

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