6 Headbänga online
16.02.2020 Rage
29.02.2020 Growl Bowl Festival
19.03.2020 Lordi
26.03.2020 Dark Fortress
29.03.2020 Rose Tattoo
02.04.2020 Knorkator
Reviews (10094)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Watch It Bleed

Interview:
Manticora

Live-Bericht:
Morbid Angel

Video:
Misery Index
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Hatriot kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Hatriot - Heroes Of Origin

Hatriot - Heroes Of Origin
Stil: Thrash
VÖ: 25. Januar 2013
Zeit: 43:48
Label: Massacre Records
Homepage: www.hatriotmetal.com
MySpace: www.myspace.com/hatriot_metal

buy, mail, print

Quasi eine Familienangelegenheit ist Heroes Of Origin, das Debut der Bay Area Thrasher Hatriot, geworden. Debut? Bay Area? Die Bezeichnung erhält ihre Rechtfertigung dadurch, dass hier kein Geringerer als Steve "Zetro" Souza an den Vocals zu hören ist, der durch sein Wirken bei Exodus und Legacy (später Testament), mit Verlaub, Legendenstatus beanspruchen darf. Familienangelegenheit? Aus dem Grund, dass die Rhythmussektion aus den beiden Söhnen Souzas - Cody am Bass und Nick an den Drums - besteht. Das Line-Up komplettieren Kosta "V" und Miguel Esparza an den Gitarren. Hier verleugnet einer seine Wurzeln nun wirklich nicht, denn die Scheibe ist reinrassiger Thrash Metal wie man ihn aus der Bay Area-Szene der 80er kennt. Souzas unverwechselbare Stimme scheint ein Umfeld gefunden zu haben, um Songs wie sie auch auf Fabulous Disaster (1987) oder Pleasures Of The Flesh (1986) - beide von Exodus - hätten stehen können, artgerecht in Szene zu setzen.
Schon der Opener "Suicide Run" ist zwar eine Uptempo-Attacke auf den Hörer, erinnert jedoch ein wenig zu sehr an "Painkiller" (!!!), um eigene Größe erreichen zu können. Da gefällt schon besser etwa das mit irrwitzigen Gitarrenriffs ausgestattete "Murder American Style" oder "Blood Stained Wings", das in bester "The Toxic Waltz" meets "Into The Pit" (Testament)-Manier daher kommt. Den beiden Souza-Sprösslingen muss ein Kompliment gemacht werden, unterlegen sie die Kompositionen des Vaters doch jederzeit mit einem unwiderstehlich anschiebenden Fundament und haben dabei noch ein Höllentempo drauf (man höre sich die Doublebass-Salven an). Als Anspieltipp kann man das richtig geniale "The Violent Times Of My Dark Passenger" (herrlich die Lyrics) und das brachial-zerstörerische "Mechanics Of Annihilation" nennen, in denen Souza klingt wie eh und je.
Ein Muss für alle Fans dieser Goldenen Ära des Thrash. Souza hat es definitiv noch drauf, leiht sich zwar oft Versatzstücke aus seiner Vergangenheit, darf das aber meines Erachtens auch!

Fuxx

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Atomwinter - Atomic Death Metal
Vorheriges Review: Stoneload - Addict

© www.heavyhardes.de