12 Headbänga online
Suche:
05.03.2026 Avatar
05.03.2026 The Australian Pink Floyd Show
05.03.2026 Manntra
06.03.2026 Kraftclub
06.03.2026 Crystal Lake
06.03.2026 Heldmaschine
Reviews (10517)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
John 5

Interview:
Treponem Pal

Live-Bericht:
Drecksau

Video:
Embrace The End
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Gorath kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Gorath - The Chronicles Of Khiliasmos

Gorath - The Chronicles Of Khiliasmos
Stil: Black Metal
VÖ: 30. November 2012
Zeit: 38:17
Label: ConSouling Sounds
Homepage: www.gorath.be

buy, mail, print

Es gibt Bands, die verabschieden sich sang- und klanglos, geben einfach ihr Ende bekannt und das wars dann. Die Belgier Gorath haben sich jedoch dazu entschlossen, dem geneigten Hörer noch einmal eine fette Breitseite vor den Latz zu knallen, ehe man sich von der musikalischen Bildfläche verabschiedet.
So kommt es also, dass Album Nummer sieben das letzte der Bandgeschichte sein wird. Die Spielzeit erscheint zwar etwas kurz, doch wenn man bedenkt, dass sich hinter 38 Minuten gerade einmal drei Songs (schlicht "Khiliasmos I - III" betitelt) verbergen, relativiert sich das Ganze wieder. Die bereits angesprochene Breitseite ist wahrlich wörtlich gemeint, denn wieder einmal erschaffen Gorath ein dermaßen dichtes Klanggebilde, diesmal überwiegend im doomigen Bereich angesiedelt, das einen schier zu erdrücken scheint. Apokalyptisch und progressiv, plötzlich wieder groovend, dann wieder leicht verstörend. Und doch nie den roten Faden aus den Augen verlierend. So präsentieren sich die Chroniken. Das finale, fast 21 Minuten lange "Khiliasmos III" walzt zu Beginn alles rigoros nieder, was sich nicht zeitig in Deckung bringen kann. Atmosphärisch dicht gewebt drückt es dich nieder. Doch kommt man nicht umhin, immer und immer wieder von vorne zu beginnen.
Wenn ein Album ein würdiger Abschied ist, dann The Chronicles Of Khiliasmos.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de