11 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10065)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Mechanix

Interview:
Respawn

Live-Bericht:
Delain

Video:
Monolithe
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von The Edge Of Reason kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Edge Of Reason - How Can I Drop This Mask (EP)

The Edge Of Reason - How Can I Drop This Mask (EP)
Stil: Metalcore
VÖ: 07. Juli 2012
Zeit: 24:13
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.teor.de
MySpace: www.myspace.com/theedgeofreasonofficial

buy, mail, print

Verdammt jung sehen sie aus, die vier Musiker der Regensburger Band The Edge Of Reason, die uns diese Tage ihr Debütalbum How Can I Drop This Mask präsentieren. Beim Anblick von Sänger / Frontjunge Ro muss man zwar sofort an Tokio Hotel denken, doch zum Glück ist die Mucke, die uns sogleich um die Lauscher dröhnt, doch eine ganze Ecke deftiger als die des optischen Zwillings. Um es auf den Punkt zu bringen: The Edge Of Reason spielen Metalcore und widerlegen damit meine Hoffnung, dass die Welt mit diesem Genre doch allmählich einmal durch sein müsste. Viel Groove, viele Breakdowns, dazwischen allerhand verspielte Melodien und ein gesanglicher Vortragsstil im Spannungsfeld zwischen melodischem Klargesang und harscheren Shouts - man kennt die Rezeptur. Im vorliegenden Casus ist es dann tatsächlich die gesangliche Komponente, die TEOR, so das Kürzel der Band, einen hohen Wiedererkennungswert beschert. Die Screams klingen so richtig sick und beim (teils noch etwas unsicheren) Klargesang bekommt man auch wirklich den Eindruck, dass ein Teenager hinterm Mikro steht, was an dieser Stelle auch gar nicht als Kritik verstanden sein will. Darüber hinaus zeigen die Oberpfälzer Jungspunde allerhand Talent dafür, packende und eindringliche Melodien aus dem Ärmel zu schütteln. Für die Verhältnisse einer Eigenproduktion ist der Sound der Scheibe ebenso absolut in Ordnung. Das hat alles Hand und Fuß, auch wenn es nicht sonderlich originell ist.

Zugegeben, ich zähle vermutlich nicht gerade zur Zielgruppe TEORs, weder was mein Alter, noch was meinen bevorzugten Musikgeschmack betrifft. Aber diese junge Truppe lässt mich dennoch aufhorchen. Erst vor einigen Monaten aus der Taufe gehoben, hat sie ein paar ordentliche Songs in Eigenregie aufs Polycarbonat gebannt. Und ein Musikvideo zum Titeltrack findet man sogar auch schon im Netz.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Sinister - The Carnage Ending
Vorheriges Review: Spectral Lore - Sentinel

© www.heavyhardes.de