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Crystal Viper - Crimen Excepta

Crystal Viper - Crimen Excepta
Stil: Heavy Metal
VÖ: 27. April 2012
Zeit: 51:30
Label: AFM Records
Homepage: www.crystalviper.com
MySpace: www.myspace.com/crystalviperofficial

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Metal in okkultem Kontext steht derzeit hoch im Kurs. Viele Bands besinnen sich dabei auf die Musik der 70er Jahre, allen voran The Devil's Blood. Aufsehen erregt auch gerade die Hexe von Huntress, die ihren Trank aus Heavy, Thrash und Schwarzwurzelelixier braut. Und dann sind da schließlich Crystal Viper, die sich ganz dem klassisch teutonischen Schwermetall made in Germany und natürlich England verschrieben haben. Wie bei oben erwähnten Kapellen steht auch bei den Polen eine Frau hinterm Mikro: Marta Gabriel ist so eine Art giftiger Klon, für dessen Zucht das eigens isolierte Dickinson-Boltendahl-Gen verwendet wurde. In Punkto Instrumentalarbeit scheinen ebenfalls Ikonen wie Iron Maiden, Grave Digger, aber auch Running Wild Pate gestanden zu haben.

Mal reißerisch, mal getragen haben die Polen vielleicht noch keinen echten Hit, dafür aber jede Menge guter Songs auf ihrem nunmehr vierten Studioalbum zu bieten. Allen voran steht der erhabene Titeltrack "Crimen Excepta", für den Gastsänger David Bower von Hell verpflichtet wurde. Aber auch das schwere "Medicus Animarum", das rasante "Spell Of Death" und die Hymne "Fire Be My Gates", das in der Strophe an Sabaton erinnert und hochmelodische Gitarrenpassagen besitzt, wissen zu überzeugen. Schließlich wartet die Erstpressung mit einem besonderen Doppel als Finale auf. Death Metal im Heavy-Gewand gibt es zur Coverversion von "Tyrani Piekiel" der Landsleute Vader. Da ließ sich Vader-Frontmann Peter nicht lumpen und tritt ins Duett mit Marta - mal was anderes! Den Ausklang bildet die rockige Powerballade "Ghosts Of Sherwood", zugleich Titelsong des in Bälde erscheinenden 3-D-Horrorfilms "Robin Hood - Ghosts Of Sherwood".

Ein finsteres Cover-Artwork von Chris Moyen (Slayer, Trivium, Beherit u.a.) macht das Konzeptalbum um die Heilige Inquisition auch optisch attraktiv. Nimmt man ein bis zwei Durchhänger in Kauf und ignoriert die völlig überflüssigen Samples zwischen den Songs, so bleibt ein durchweg anständiges Album, mit dem Freunde klassischen Metals mit dunklem Anstrich sicherlich ihren Spaß haben werden.

Dagger

4 von 6 Punkten

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