12 Headbänga online
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
Reviews (10068)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Draugnim

Interview:
Blood Tsunami

Live-Bericht:
Sycronomica

Video:
Solefald
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Cold Body Radiation kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Cold Body Radiation - Deer Twillight

Cold Body Radiation - Deer Twillight
Stil: Black Metal / Shoegaze
VÖ: November 2011
Zeit: 41:42
Label: Dusktone
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/coldbodyradiation

buy, mail, print

Nur ein Jahr nach dem 2010 veröffentlichten Erstling The Great White Emptiness kann das niederländische Soloprojekt Cold Body Radiation schon mit der zweiten Veröffentlichung mit dem Namen Deer Twilight aufwarten. Veröffentlicht wird wieder beim italienischen Label Dusktone und auch am Stil des Projekts hat sich nicht viel geändert. Die präsentierte Mischung aus Shoegaze und Black Metal ist an sich ja schon Geschmackssache und für manch eingefleischten Schwarzmetaller mit Sicherheit an der Grenze des Hörbaren, da diese relativ junge Strömung nicht mehr wirklich mit Bands wie Dissection, Emperor oder Marduk in Verbindung gebracht werden kann.

Wie bereits auf dem Debut eifert man hier also auf dem Zweitwerk hörbar französischen Vorbildern wie Alcest, Amesoeurs bzw. Les Descrets nach, allerdings ohne letztendlich deren Klasse zu erreichen. Dennoch ist Cold Body Radiations Deer Twilight kein kompletter Reinfall geworden. Der Bass ist vielleicht insgesamt ein wenig zu präsent und beißt sich an mancher Stelle mit den Hall-Effekten, was der Atmosphäre nicht gerade zuträglich ist. Auch hätte ich mir noch ein wenig mehr Raum für Gitarre und Gesang gewünscht, welche meiner Meinung nach zu hintergründig in Erscheinung treten. Nichtsdestotrotz muss ich einräumen, dass es in den sieben Kompositionen gelingt eine ruhige, träumerische Atmosphäre zu erzeugen auch wenn es an manchen Stellen für meinen Geschmack sogar zu viel des Guten geworden ist und man ein wenig zu sehr abdriftet.

Auch wenn manchmal hervorblitzt, dass das Soloprojekt durchaus Potential hat muss ich sagen, dass trotzdem noch ziemlich viel Luft nach oben da ist.
Wer aber auf träumerisch-melancholische Klangmauern steht und wer mit den genannten französischen Vorbildern etwas anfangen kann, der darf hier gerne ein Ohr riskieren, allen anderen wird Deer Twilight dann wohl doch zu verträumt und harmlos sein.

Wolf

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Lana Lane - El Dorado Hotel
Vorheriges Review: ElvenStorm - Of Rage And War

© www.heavyhardes.de