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Supreme Lord - Father Kaos

Supreme Lord - Father Kaos
Stil: Death Metal
VÖ: 25. November 2011
Zeit: 31:39
Label: Witching Hour Productions
Homepage: www.supremelord.pl
MySpace: www.myspace.com/supremelordpoland

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Seit über 20 Jahren treibt Sänger und Bassist Reyash sei Unwesen in der polnischen Extrem-Metal-Szene und wirkte in Bands wie Mortuary, Christ Agony, Vader, Profanum oder Witchmaster. Sein eigener, 1995 ins Leben gebrachter Zögling, den er dank seiner Umtriebigkeit zeitweise wohl arg vernachlässigen musste, nennt sich jedoch Supreme Lord. Von zahlreichen Demos einmal abgesehen ist Father Kaos, das es seit Herbst letzten Jahres zu kaufen gibt, daher erst das zweite offizielle Studioalbum der Band, die gegenwärtig außerdem noch aus Drummer Zaala und Gitarrist Morbus besteht.

In elf Songs liefert Father Kaos semi-technischen, ultrabrutalen Death Metal der alten Schule. Ob in Blast-Gewittern oder in Groove-betonten, gedrosselten Passagen - das polnische Trio gibt stets eine gute Figur ab und agiert auf höchstem spielerischem Niveau. Reyashs Gutturalgesang gehört dabei wohl in den Kreis des Abgründigsten und Garstigsten dieses Metiers und braucht keinerlei Vergleich zu scheuen. Nüchtern betrachtet kann natürlich auch Supreme Lord in einem Genre, in dem längst alle Extreme ausgereizt wurden, weder Maßstäbe, noch besondere Akzente setzen. Aber darum geht es hier auch gar nicht. Hier geht es um authentische Leidenschaft für die Sache. Und die hört man den Songs zu jedem Augenblick auch an, sei es nun beim finsteren, durch und durch morbiden "Blood Is A Life" oder beim zermürbenden, ganz im Midtempo arrangierten Bandsong "Supreme Lord". Als Highlight kann man sicherlich auch das Incantation-Cover "Profanation" bezeichnen, das den offiziellen Teil des Albums abschließt. Zum Schluss gibt es noch das Blasphemy-Cover "Ritual" sowie das Witchmaster-Cover "Tormentor Infernal" zu hören, beide in einer rohen Demofassung aufgenommen.

All dieses Bonusmaterial inbegriffen schafft es Father Kaos am Ende leider nicht einmal auf 32 Minuten Spielzeit - ein echter Wermutstropfen für ein so genanntes Full-Length-Album. Das gibt Punktabzug! Davon abgesehen sind Freunde alter Morbid Angel oder eben Incantation bei Supreme Lord bestens aufgehoben.

Dagger

4 von 6 Punkten

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