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Review

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Manraze - PunkFunkRootsRock

Manraze - PunkFunkRootsRock
Stil: Rock
VÖ: 29. Juli 2011
Zeit: 43:17
Label: EarMusic
Homepage: www.manraze.com
MySpace: www.myspace.com/manraze

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Hm, ist das nun schon eine Supergroup oder nicht? Das sollte wohl jeder selbst beurteilen, die Akteure hier sind jedenfalls keine Unbekannten. Obermeister ist Phil Collen, allseits populär durch seinen Hauptarbeitgeber Def Leppard, mit dem er schon 1983 das legendäre Pyromania einzimmerte, nachdem er kurz vorher aus der Glam-Band Girl ausgestiegen war. Dort hatte er gemeinsam mit Basser Simon Laffy musiziert, den er sich dann 2004 auch für seine Nebenband Manraze wieder ranholte. Hinter den Kesseln sitzt niemand anders als Paul Cook, der schon bei den Punk-Rüpeln Sex Pistols die Felle verdrosch.

In dieser Formation legten die Herren 2007 schon das Scheibchen Surreal vor und schieben jetzt den Zweitling nach. Der Name ist allerdings ein wenig irreführend, den von Punk, Funk oder Rootsrock ist hier relativ wenig zu spüren - dafür viel mehr von alten Def Leppard, 70er-Kiss, Radiorock und eine Prise entspannter Reggae. Die Leppard-Vibes kommen nicht zuletzt durch den sehr kompetenten Gesang des Herrn Collen, der mal wie Joe Elliott klingt, aber bisweilen auch sehr nah an Bon Jovi herankratzt, was beides keinesfalls schlecht ist.

Die Songs können vor allem im ersten Drittel überzeugen, der Opener "Over My Dead Body" hätte auch auf High'N'Dry eine gute Figur gemacht, und im weiteren Verlauf kommen immer mehr Stilelemente zum Tragen. Je mehr die Chose fortschreitet, desto mehr kommen allerdings auch ein paar schwächere Nummern zum Vorschein, so dass den Kollegen der ganz große Wurf hier nicht gelingt - aber in jedem Fall ein gutes Rockalbum, dem man die Könnerschaft der Tätigen anmerkt.

Holgi

4 von 6 Punkten

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