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Skalmöld - Baldur

Skalmöld - Baldur
Stil: Viking Metal
VÖ: 29. Juli 2011
Zeit: 66:39
Label: Napalm Records
Homepage: www.skalmold.is
MySpace: www.myspace.com/skalmold

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Skalmöld, zu Deutsch Gesetzlosigkeit, nennt sich eine 2009 in Island gegründete Band, die diese Tage mit einem Konzeptalbum über die fiktive Wikingerfigur Baldur und dessen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Familie debütiert. Im Pagan oder Viking Metal verwurzelt, erinnert die Musik der sieben Nordmänner an Bands, wie Moonsorrow, Ensiferum und Tyr. Neben den obligatorischen Zutaten, wie Folklore und hymnischen Melodien, überraschen Skalmöld mit einer ordentlichen Portion Heavy Metal in ihrem Sound. Zumindest der Herr an der Leadgitarre hat ein gutes Quantum british steel in seinen Adern fließen und huldigt auf Baldur den glorreichen 80ern und Bands wie Manowar oder Iron Maiden.

Die Texte auf Baldur folgen laut Auskunft der Presseinformation den (Vers-)Maßgaben traditionell isländischer Dichtung und werden in tiefen Grunts und klar gesungenen Chören, an denen sich alle sieben Musiker beteiligen, vorgetragen. Während die gesungenen Passagen sehr kraftvoll überzeugen, klingen gerade die sog. Grim Vocals noch etwas ungeschliffen und schwach auf der Brust. Witzig - normalerweise ist es gerade anders herum. Neben diesem Makel, der in Zukunft nicht schwierig auszumerzen sein dürfte, trumpfen die Isländer mit einem spannenden und reifen Songwriting auf. Als bestes Beispiel hierfür und zugleich als Anspieltipp sei der Song "Kvaning" genannt. Nach seinem mitreißenden Schunkelauftakt durchlebt er zunächst ruhige Akustikpassagen, gefolgt von hymnischen Momenten, die sich in ein ausgiebiges, zweistimmiges Gitarrensolo ergießen, um schließlich wieder an den heiteren Auftakt anzuknüpfen. Wirklich sehr empfehlenswert, diese Nummer, die es am Ende des Albums sogar noch einmal in einer zeitlich stark gekürzten Edit-Version zu hören gibt. Die große Albumhymne "Baldur", zweiter Anspieltipp, mit über zehn Minuten Laufzeit, setzt dagegen ganz auf Epik und cineastische Atmosphäre, generiert durch massiven Choreinsatz - Moonsorrow lassen grüßen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Freunde des Genre und oben bereits erwähnter Kapellen werden bei Skalmölds Debüt sicherlich fündig. Was die Band in der kurzen Zeit ihres Bestehens hier aus dem Ärmel geschüttelt hat, ist eine respektable Leistung.

Dagger

5 von 6 Punkten

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