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The Black Dahlia Murder - Ritual

The Black Dahlia Murder - Ritual
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 20. Juni 2011
Zeit: 45:28
Label: Metal Blade
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/blackdahliamurder

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Zehn Jahre sind sie nun schon im Geschäft und zeigen keinerlei Ermüdungserscheinungen. Die Rede ist von The Black Dahlia Murder und pünktlich zu diesem runden Jubiläum präsentiert die Band aus Michigan mit Ritual einen Longplayer, der es in sich hat.

Immer wieder wird der Name der Band mit Metalcore in Verbindung gebracht, so auch von mir beim letzten Output Deflorate. Doch damit sollte nun endgültig Schluss sein, den Core-Anteile findet man auf Ritual keine mehr, auch wenn der Sound durchaus modern zu nennen wäre. Zeitgemäßer Melodic Death mit ein paar winzigen Spuren schwarzmetallischer Einflüsse trifft den Kern der Sache schon eher, wobei die Schwarzwurzelkante wirklich zu vernachlässigen ist. Manchmal erinnert mit Ritual ein wenig an Neaeras Armamentarium, allerdings eben nur an einigen Stellen, eigenständig genug bleibt die Truppe aus Detroit jederzeit. Denn Abwechslung wird auf dieser Scheibe groß geschrieben, sowohl vom Tempo her als auch vom Aggressionslevel. Meistens hämmert sich das Quintett in Hasenfickgeschwindigkeit durch Blastbeat-getriebene Stücke, aber auch ein wenig verhaltenere Songs wie beispielsweise "Great Burning Nullifier" hat die Band aufs Plastik gebannt und beim Rauswerfer "Blood In The Ink" darf man sogar den Einsatz von Streichern bewundern. Deutlich reifer präsentiert sich das Songwriting als noch vor zwei Jahren, hier hat die Band einen großen Schritt nach vorn gemacht.

Umgesetzt wird das Material auf die gewohnt exzellente Art und Weise. Sowohl die Variabilität von Fronter Trevor Strnad als auch die Fingerfertigkeit der Gitarrenfraktion sind aller Ehren wert, aber auch der Mann auf dem Hocker weiß durchweg zu überzeugen. Die Abmischung knallt ganz gewaltig und liefert den angemessenen Schalldruck, um auch das letzte bisschen Ohrenschmalz aus den Gehörgängen zu pusten. Das ermuntert zum Drehen am Lautstärkeregler und lässt somit auch die Nachbarn am Vergnügen des Hörers teilhaben, welches mit gut 45 Minuten durchaus üppig ausgefallen ist. Nur das Cover-Artwork kann mich nicht vom Hocker hauen, aber das ist nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Für mich stellt Ritual eine deutliche Steigerung vom Vorgänger dar und hat sich somit auch eine bessere Wertung verdient. Moderner Melodeath, wie er sein soll, nicht bahnbrechend, aber unterhaltsam. Gut.

Hannes

5 von 6 Punkten

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