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Mortification - The Evil Addiction Destroying Machine

Mortification - The Evil Addiction Destroying Machine
Stil: Thrash Metal
VÖ: 30. Oktober 2009
Zeit: 42:28
Label: Rowe Productions
Homepage: www.roweproductions.com

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Sehr lange ist dieser Herr schon im Geschäft. Diesseits und jenseits des Atlantiks geschätzt und mit einem unbrechbaren Durchhaltevermögen gekennzeichnet. Von wem die Rede ist? Steve Rowe, Hauptfigur und der Mann, wenn es um Mortification aus dem Land der Krokodile, Koalas und Kängurus geht. Sein christlicher Glaube schimmert in jeder Faser seiner Texte durch, die nicht jeder Metalfreund teilt. Aber was soll's?! Wenn Trillionen von geschminkten Pandas den bösen Beelzebub und seine Schandtaten preisen dürfen, dann darf Mr. Rowe das mit dem weißen Spirit erst recht.

Bereits das vierzehnte Album (Singles, Splits, Livealben sowie Compilations nicht mitgezählt) liegt nun vor. Mick Jelinic an der Gitarre und Adam Zaffarese an den Kesseln unterstützen Bassist und Sänger Steve auf dem Album, das als schickes Digipak aus dem Kreuz kommt. Der Titeltrack steht gleich zu Beginn beim Kampf gegen das Böse und kann musikalisch voll überzeugen. Der Sound ist sehr natürlich und stets ausgewogen. Alle Instrumente stehen im korrekten Verhältnis zueinander und einzelne Passagen drücken ordentlich in die Muscheln. Jedoch ist die eindimensionale Stimme des Meisters auf gesamte Spieldauer nervtötend und zieht das Album auf fast durchschnittliches Niveau, wenn die Mucke nicht so gut wäre. Genau wie bei Pro-pain und Konsorten nervt dieses nölige Gegurgel nach dem dritten oder vierten Song und man benötigt eine Erholungspause.

Die reinen Songs ohne Gesang bewegen sich zwischen rohem Thrash, Punk und klassischem Metal, bieten immer wieder tolle Schmankerl in Form erfrischender Breaks und interessanter Gitarren- wie Drumpatterns. Vor allem Adams Leistung an den Drums ist beachtlich. Er spielt mit herzerfrischendem Punch, variiert aber sein Spiel geschickt. Micks Gitarre brät auf beiden Kanälen heiß und fettig. Das unkonventionelle Songwriting sollte darüber hinaus positiv erwähnt werden.

Für Mortification-Jünger wiederum ein neues Gebetsbuch, das sich morgens, mittags und abends einverleibt wird. Thrasher mit Hang zu Groove Thrash oder rohen Punk beeinflussten Szenegrößen wie Sacred Reich, Nuclear Assault, At War sollten beide Öhrchen riskieren, denn instrumental macht den drei Herren aus Australien niemand ein X für ein U vor. Wenn doch nur der Gesang variabler wäre, könnte auch der Rezensent ein Pünktchen mehr drauf packen. Zumindest macht es mehr Laune als die beiden Vorgänger Erasing The Goblin und Brain Cleaner, kommt aber nicht an die frühen Glanztaten eines Scrolls Of The Megilloth heran.

0 KommentareSiebi

4 von 6 Punkten

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