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Razor Fist - Metal Minds

Razor Fist - Metal Minds
Stil: Speed Metal
VÖ: 28. August 2009
Zeit: 39:32
Label: Pure Steel Records
Homepage: -

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Razor Fist holen zum zweiten vollen Schlag nach dem im Underground sehr umjubelten Razor Fist Force vor drei Jahren aus. Mit Pure Steel wurde eine neue Label-Heimat gefunden, so dass man nicht mehr über diverse Importwege an die neue Scheibe rankommen muss. Das blutrot-feurig-farbige Cover mit seinem Nackedei-Gelage im Fegefeuer der höllischen Lust ist ein erstes Zeichen für astreinen Stahl.

Die vier Amis aus Wisconsin widmen sich analog zum Debüt einer Mixtur aus Heavy und Speed Metal, die roh, dreckig und ziemlich räudig aus den Boxen schallt. Das beweist gleich der flotte Einstieg mit "Fury Of The Warrior", das jedem Speed-begeisterten Old School-Banger das Höschen befeuchten sollte. Der schrille Gesang von T.K. Xanax erinnert an eine Mischung aus John Connelly (Nuclear Assault) und D.R.I.-Mastermind Kurt Brecht. Läuft mir trotz der spitzen Schreie sehr gut rein und verleiht dem Quartett einen eigenständigen Charakter. Gitarrist Nick Moyle glänzt durch schneidende Riffs, die man auch auf dem Toxik-Erstling World Circus vernehmen konnte. "The Seer", "Loud Into The Night" und "First Strike" wildern nicht nur mit Geschwindigkeit durch die Botanik, sondern versuchen durch einige Gangshouts zu Stampfrhythmus im klassischen Metalsektor zu punkten. Feines Solo noch dazu und man freut sich über Metal, der nur eins sein will: Metal! In den knappen 40 Minuten ist kein Füllmaterial versteckt, es wird durch die Songfolge geschickt im Tempo variiert. Wenn es auf die Rübe geben soll, dann wird die Rübe auch fein säuberlich vom Rumpf geschraubt. "Thirst For Disaster" und das famose "Breath Of Fire" sind zwei geartete Beispiele und haben das Zeug zu kleinen Hits.

Speed-Junkies und Freunde mit einem Hang zu leicht chaotisch anmutendem Metal sowie Fans von Ostküsten-Thrashern wie Nuclear Assault dürfen bedenkenlos zugreifen und laben sich an einem Old School-Brett der gehobenen Gourmetklasse. Tolle Scheibe, die Lust auf mehr macht. Die Chose funktioniert live bei slammender und wild austickender Meute in einem verschwitzt-verrauchtem Club am Besten. Das wäre mal ein Kandidat für das Thrash Assault.

Siebi

5 von 6 Punkten

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