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Crash Street Kids - Transatlantic Suicide

Crash Street Kids - Transatlantic Suicide
Stil: Glam Rock
VÖ: 10. April 2009
Zeit: 47:11
Label: Hot City Recording
Homepage: www.crashstreetkids.com
MySpace: www.myspace.com/crashstreetkids

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Konzeptalben sind in den meisten Fällen eine spannende Sache für mich. Crash Street Kids haben es auf die Spitze getrieben. Zum einen gibt es bei den Glam Rockern nur sehr wenige, die sich bisher überhaupt an ein Konzeptalbum getraut haben. Zum anderen haben sie es gleich zu Beginn ihrer Karriere auf die Spitze getrieben, da mit dem vorliegenden Transatlantic Suicide eine Geschichte über drei Alben beendet wird. Also stehen bei dieser Band gleich einmal drei Konzeptalben zu Buche. Nach Let's Rock & Roll Tonite (2006) und Chemical Dogs (2007) findet die Geschichte um den fiktiven Künstler The Kid damit auch ein Ende. Zumindest wurde der letzte Track mit "The Kid Is Dead?" betitelt und auch das Promoblättchen verrät, dass es zu Ende geht.

Leider kenne ich die ersten beiden Teile der Trilogie nicht, was für mich das Verständnis nicht erleichtert. So viel kann ich aber sagen: In den letzten zwei Akten, die auf Transatlantic Suicide nun veröffentlicht sind, muss sich der Hauptcharakter bewusst werden, was für ihn im Leben wichtig ist. Letztlich führt so etwas anscheinend zum Tod?

Musisch ist das Ganze, wie bereits gesagt, im Glam Rock angesiedelt. Als Einflüsse lassen sich David Bowie, Ziggy Stardust, aber ebenso Hanoi Rocks, The Sweet oder stellenweise sogar der College Punk finden. Aus dieser Mixtur und mit diesen ganzen Vorgaben sollte eigentlich etwas sehr Ordentliches entstehen können.

Leider haben es die Jungs aus Arizona versäumt, ihrer Geschichte einen Spannungsbogen mitzugeben, der sich auch in der Musik wiederfindet. Ansätze sind zu finden. So ist der Beginn von "The Zero", dem Ende des ersten Akts, zu Beginn richtig schön als spannungsgeladene Filmmusik konzipiert, aber auch das verfliegt mit Dauer des Songs. Ansonsten plätschern die einzelnen Songs eher vor sich hin und erzählen weniger die Inhalte. Da wäre es eben dann doch sinnvoll, ein wenig tiefer in die Trickkiste zu greifen und etwas mehr in der Theater- oder Filmbranche zu wildern. Breaks als Schnitte, entsprechend Solis als Passagen, in denen einfach nur über Bilder ein Eindruck verschafft wird, vielleicht etwas stärker verteilte Rollen im Gesang oder auch mehr pompöse Elemente für Auftritte oder Abgänge. Es gäbe genug, was man auch über Instrumente, Effekte usw. erzeugen kann.

Es ist ein ambitioniertes Werk, was nicht überzeugen kann. Die Idee ist gut, der Ansatz lässt schon Federn und die Umsetzung ist leider viel zu ideenlos geraten. Wer die ersten beiden Teile hat, kann sich auch diesen Teil zulegen. Ansonsten müsste man sich sinnvollerweise auch die ersten beiden Teile kaufen, was sich aber nur lohnt, wenn diese deutlich besser sind.

Sophos

3 von 6 Punkten

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