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Review

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Impiety - Terrorreign

Impiety - Terrorreign
Stil: Blackened Death Thrash
VÖ: 29. Mai 2009
Zeit: 35:44
Label: Agonia Records
Homepage: www.mightyimpiety.com
MySpace: www.myspace.com/impietyofficial

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Impiety sind alte Hasen im Musikgeschäft, existiert die Band in wechselnder Besetzung doch schon seit 1990. Seit diesem für Otto Normalhörer unglückseligen Jahr verbreiten sie mit ihrer Musik Angst und Schrecken unter den unvorbereiteten Musikliebhabern, denn Musik für Feingeister ist das Ding der Band aus Singapur mit Sicherheit nicht.

Ein bitterböser Bastard aus Black und Death Metal mit unüberhörbaren Thrash-Anleihen wird dem Konsumenten da in Form von Terrorreign präsentiert, hier regiert der Terror tatsächlich. Auf dem Album wird genau eine Geschwindigkeit gespielt: rasend schnell. 35 Minuten unmenschlicher Dauerblasts bekommt der Käufer dieser Scheibe, die zwar zuerst recht mitreißend wirken, aber nach dem dritten oder vierten Song beginnen, anstrengend zu wirken. Selbst wenn der Rest der Band mal ein wenig den Fuß vom Gaspedal nimmt (z.B. bei "Bestial To The Bone"), blastet die Schießbude weiterhin unbarmherzig vor sich hin. Das sorgt dann im Endeffekt dafür, dass die Scheibe auf Dauer ein wenig gleichförmig wirkt, nicht wirklich langweilig, aber auch nicht abwechslungsreich. Gut, wer die Band kennt, erwartet auch nichts anderes, in Jubel muss ich deswegen aber trotzdem nicht ausbrechen. Die Gitarrenarbeit ist recht solide geraten, sowohl Riffing als auch Leads und Soli sind im brauchbaren Bereich. Auch die Stimme von Frontmann Shyaithan kann sich mit ihrem heiseren Gekeife durchaus hören lassen. Dafür vermag der Rezensent vom Bass überhaupt nichts auszumachen. Liegt das an der Produktion, die unten ein wenig dünn klingt oder daran, dass die Band anscheinend derzeit gar keinen Bassisten in ihren Reihen hat? Hat keiner der Gitarristen den Job übernommen, obwohl Rangel Arroyo von Abhorrence als Gastmusiker an der Klampfe eingeladen war? Wie dem auch sei, da fehlt mir ein wenig der Druck von unten, dadurch klingt die Scheibe bei gewohnter Lautstärke arg scharf.

36 Minuten abzüglich In- und Outro von Holocausto Vengeance (Beherit) ergeben eine für die Intensität der Scheiblette völlig ausreichende Spieldauer, das Artwork gibt sich passend zur Mucke, nur beim Klang fehlt mir der letzte Bums.

Tja, was bleibt ist eine Abrissbirne, die zeitweise recht brauchbar klingt, auf Dauer aber leichte Abnutzungserscheinungen zeigt. Ist mir irgendwie zu wenig für eine positive Wertung, besser als die letzte EP der Chaoshorde aus Singapur ist dieser Tonträger aber allemal. Nur eben nicht wirklich gut...

Hannes

3 von 6 Punkten

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