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Manimal - The Darkest Room

Manimal - The Darkest Room
Stil: Melodic Power Metal
VÖ: 19. Juni 2009
Zeit: 38:53
Label: Soulfood Music
Homepage: www.manimal.se
MySpace: www.myspace.com/manimalsweden

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Mit dem Debüt direkt auf Platz 36 der Charts! Was für ein Einstieg ins Metalbusiness! Geschafft haben das in ihrem Heimatland Schweden die Melodic-Power-Metaller von Manimal... und das mit Recht! Denn The Darkest Room ist wirklich ein vorzügliches Stück Melodiestahl geworden, bei dem es mir verdammt schwer fällt, ruhig auf dem Stuhl hocken zu bleiben, um meinen Senf dazu abzugeben. Auch wenn sich die musikalische Nähe zu anderen Vertretern des Genres, wie den Kollegen von Dream Evil, Eden's Curse oder Masterplan, nicht ganz wegdiskutieren lässt, haben es die Newcomer geschafft, einen prägnanten, eigenen Stil zu schaffen, der den angeborenen schwedischen Power-Metal mit feiner Prog-Rhythmik im Stile von Ivanhoe unterlegt und mit traditionellen Judas Priest-artigen Riffs veredelt. Was für ein feiner Brückenschlag!

Die durchweg melodischen Mid-Tempo-Stampfer werden von der ausdrucksstarken, charismatischen Stimme des Sängers Samuel Nyman, der mich nicht nur beim Opener "Shadows" an Geoff Tate von Queensryche erinnert, hervorragend in Szene gesetzt. Ich prophezeie, dass wir von dem Mann in Zukunft noch so einiges hören werden. Gepaart mit den Stakkatogitarren aus dem Hintergrund, die gerne auch mal rhythmisch etwas anspruchsvollere, fast verspielte Riffs einfließen lassen, und dem sauber klingenden, knackigen Drumsound ergibt sich ein absolut überzeugendes und ausgewogenes Gesamtbild. Manimal beweisen auf The Darkest Room eine enorme Bandbreite, ohne dabei an Eigenständigkeit zu verlieren, und ein sehr gutes Gefühl für süchtig machende Hooklines, die den meisten Songs immer noch ein kleines Krönchen aufsetzen. Trotz aller Variabilität des Sängers - oder gerade deswegen - sollte man ein Fan von hohem Männergesang sein, damit man mit Manimal so richtig warm wird. Aber dann steht der Freude an Hymnen wie dem old-schooligen "Living Dead" oder dem mystisch schleppenden "Ordinary Man", das ähnlich wie der Titelsong "The Darkest Room" mit einem Hammerrefrain ausgestattet ist, nichts mehr im Wege. Auch Helloween-Fans der Kiske-Era dürfen mal wieder die Ohren spitzen und sich von den Melodien in Songs wie "I Am" oder "Dreamers And Fools" begeistern lassen.

Eine Scheibe, für die ich gerne das Feuerteufelchen rausrücke...

Sebbes

6 von 6 Punkten

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