8 Headbänga online
12.08.2022 Dool
13.08.2022 Dead Kennedys
13.08.2022 Debauchery Vs. Blood God
14.08.2022 The Gaslight Anthem
16.08.2022 Selig
18.08.2022 The Real Mckenzies
Reviews (10345)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Farmer Boys

Interview:
Leaf

Live-Bericht:
Summer Breeze

Video:
9mm
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Thy Final Pain kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Thy Final Pain - ...Of Life And Death

Thy Final Pain - ...Of Life And Death
Stil: Death Metal
VÖ: 11. Mai 2009
Zeit: 46:22
Label: STF Records
Homepage: www.thy-final-pain.de

buy, mail, print

Was macht der Metalhead, wenn er von Bands wie Debauchery oder Six Feet Under nicht genug kriegen kann? Er sucht sich Combos, die den vorgenannten zumindest nicht allzu unähnlich klingen, sprich, im ganz tiefen Tonspektrum angesiedelt sind. Finden kann er eine solche Band zum Beispiel mit Thy Final Pain, bei der ja auch zwei Ex-Debaucherys mitzocken.

Wie schon bei ihrem Erstling Epitaph huldigen die vier Musiker auf ihrem neuen Werk dem groovenden Midtempo-Todesblei der ganz schweren Sorte und nennen diese Art Musik gar nicht unpassend "Massive Rhythmic Death Metal". Massiv ist der Sound auf alle Fälle, rhythmusbetont ebenfalls und dass es sich um Death Metal handelt, kann nun auch niemand abstreiten. Klingt irgendwie ein wenig nach Debauchery ohne Rock'n'Roll, was der ganzen Sache einen wesentlich düstereren Touch und damit auch ein eigenes Gesicht verleiht.

Handwerklich sehr solide in Szene gesetzt ist die CD auf alle Fälle, vor allem im Schlagzeugbereich weiß der Rundling besonders zu gefallen. Aber auch der Rest der Band kann mich durchweg mit ihren jeweiligen Leistungen überzeugen. Genauso angemessen ist auch die technische Seite der Scheiblette geraten, denn diese Art Musik muss sich einfach aus den Boxen wälzen und den Hörer unter sich begraben und genau das tut sie auch.

Bei den Stücken selbst wird dann recht solides Liedgut aufgefahren. Wirkliche Krachersongs haben zwar leider keinen Einzug auf den Tonträger gehalten, aber brauchbar bleibt das Songmaterial auf alle Fälle. Schade, denn ein oder zwei Ausreißer nach oben hätten die ganze Angelegenheit doch deutlich aufgelockert, so ertappe ich mich manchmal dabei, wie meine Aufmerksamkeit etwas abwandert, da sind sich die Stücke in ihrer Grundintension ein wenig zu ähnlich.

Wirklich schlimm ist das nicht, es verhindert aber eine richtig gute Wertung. So bleibt es wieder bei vier Punkten wie beim Debüt, diesmal aber mit Tendenz nach oben. Brauchbar...

Hannes

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Coram Lethe - ...A Splendid Chaos
Vorheriges Review: Demgoroth - Besessen

© www.heavyhardes.de